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Angus & Julia Stone haben vorgestern ihre neue Single „Celestial Bodies“ veröffentlicht. Der Song stammt von ihrem neuen Album „Karaoke Bar“, das am 4. September via Virgin Music erscheint.

Passend zu der wachsenden Vorfreude auf „Karaoke Bar“ legen Angus & Julia Stone mit „Celestial Bodies“ die dritte Single nach – und dieses Mal wird es kosmisch.

Nach den Singles „Karaoke Bar“ und „Monroe“ verlässt das Geschwisterduo diesmal spürbar die vertrauten Pfade und schwebt in weitläufigere musikalische Gefilde: hypnotische Rhythmen treffen auf traumverlorene Texte, während sich Angus & Julia Stone mit den großen, unlösbaren Fragen des Lebens beschäftigen.

Getragen von einem pulsierenden Groove und ihrem längst unverkennbaren Stimmen-Zusammenspiel, geht es um nichts Geringeres als die Sinnsuche zwischen der Schönheit und dem Chaos der Existenz.

Die Entstehungsgeschichte des Songs liest sich dabei wie ein Reisetagebuch: Erste Ideen entstanden auf der griechischen Insel Hydra, an einem Abend, an dem Saharastaub den Himmel über dem Mittelmeer in sattes Rot tauchte.

Weiterentwickelt wurde der Song in den legendären Miraval Studios in Südfrankreich, seine endgültige Form fand er schließlich in Angus‘ „Sugarcane Mountain Studio“ im australischen Hinterland.

Angus fasst die Idee hinter der Single so zusammen: „‚Celestial Bodies‘ – diese Worte beschreiben unser eigentliches Wesen: Wir alle bestehen aus Sternenstaub. Wir sind Atome, die umherwirbeln und versuchen herauszufinden, zu wem wir gehören und was das alles für einen Sinn hat.“

Dass Angus & Julia Stone genau wissen, wie sie große Gefühle in Songs packen, ist keine Überraschung. Mit ihrem Durchbruch „A Book Like This“ (2007) legten Angus & Julia Stone den Grundstein für ihre internationale Karriere, spätestens mit „Down The Way“ (2010), das dank des Ohrwurms „Big Jet Plane“ auf Platz eins der australischen Charts stieg, zählten sie endgültig zu Australiens erfolgreichsten Musikexporten.

Über ihr letztes Album „Cape Forestier“ (2024) hieß es im MusikBlog-Review, die Songs funktionieren „wie angenehm sanfte Brisen, die mit ihrer in Watte gepackten Einfachheit jederzeit das Potenzial für Quality-Time besitzen“ – und auch „Celestial Bodies“ schafft es, große Fragen in einen mühelosen, fast schwerelosen Groove zu packen.

Visuell untermalt wird der Song von einem Lyric-Video, das Regisseur Oli Main verantwortet: In kitschigem Pink flimmert der Songtext über einen galaktischen Hintergrund – Discokugel-Ästhetik trifft auf Sternenstaub-Poesie – manchmal darf es eben auch einfach nur glitzern.

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