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…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Tao Of The Dead

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Nach der grandiosen „Source Tags & Codes“ im Jahr 2000 haben die Trail Of Dead in ihren Alben etwas den Fokus verloren. Die Musik ist etwas experimenteller geworden, mit teilweisen Tendenzen zur Rockoper. Es bestand die nicht unerhebliche Gefahr in Richtung Kunstrock à la The Mars Volta abzudriften.

Nach der letzten Platte „The Century of Self“, zu der ich irgendwie gar keinen Zugang finden konnte, ist nun „Tao Of The Dead“ erschienen. Das Album beginnt mit einem spannungsaufbauenden Keyboard-Intro und einem kurz gesprochenen „Ok, let’s experiment then“ (so heisst übrigens auch der erste Titel).

Von den alten Experimenten ist jedoch keine Spur mehr, Trail Of Dead kehren mit diesem Album zu den alten Wurzeln von „Source Tags & Codes“ zurück. Die Titel liefern gute, geradeaus-rockende Gitarrenmusik ohne unnötige Ablenkung. Damit schrammt „Tao Of The Dead“ zwar knapp an der Gefälligkeit der Foo Fighters vorbei , den Vergleich kann man sich insbesondere bei Titeln wie „The Wasteland“ und „Fall Of The Empire“ nicht verkneifen. Mit dem Track „Weight Of The Sun (Or The Post-Modern Prometheus)“ erinnern Trail Of Dead sogar ein bisschen, man wagt es kaum zu sagen, an Nirvana (R.I.P.).

Trotz der direkteren Gitarren und Songstruktur verlieren The Trail Of Dead jedoch nicht den Sinn für’s schöne Gitarrendetail. Teilweise mit einer angenehm klingenden Nostalgie, die an die früheren Zeiten erinnert. So sind in Songs wie „Pure Radio Cosplay“ und „Cover The Days Like A Tidal Wave“ zum Beispiel Anleihen an Sonic Youth zu vernehmen.

Auf der Standard Edition ist der 12. Track „Tao Of The Dead Part Two: Strange News From Another Planet“, einem „Medley“ aus 5 Einzeltiteln. Der Titel mag verwundern, das wird erst mit Blick auf die Limited 2CD Edition aufgelöst. Dort ist die erste CD nämlich in „Part One: Tao Of The Dead“ und eben „Part Two: Strange News From Another Planet“ gegliedert, wobei „Part One“ die 11 Songs der Standard Edition ebenfalls als einen Titel gemischt (also als „Mixtape“) enthält. Die zweite CD der Limited Edition entspricht dann der Standard Ausgabe mit den 11 Einzeltracks, enthält jedoch zusätzlich noch den Titel „The Bubble Demo“. Letzteres ist die Demoversion des „Part One“, auch wieder als ein einziger Titel, wobei es hier scheint, als seien die 11 Stücke tatsächlich direkt hintereinander gespielt worden. Mit der Limited Edition bekommt man also den „Part One“ des Albums in 3 verschiedenen Versionen. Möglicherweise ist das eine letzte Reminiszenz an die Musical-Affinität der früheren Alben. Vielmehr glaube ich jedoch, dass The Trail Of Dead damit unterstreichen wollten, dass es sich hierbei wirklich um ein homogenes, eng zusammen gehörendes und am besten ohne Pause zu hörendes Werk handelt. Und dem kann ich nur zustimmen.

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