Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Für diese Website registrieren

3 + 7 =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

Digitalism – I Love You, Dude

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

Nach dem noch etwas „härteren“, elektronischen Erstlingswerk „Idealism“ von vor 3 Jahren und einigen EPs nun das deutlich entspanntere Nachfolgealbum „I Love You, Dude“ der beiden Hamburger Jens Moelle and ?smail Tüfekçi.

Über den Titel kann man sich wieder mal streiten, er hat aber weder Hippie- noch homoerotische Bedeutung, sondern hat laut Digitalism einfach nur „Locker machen..“ als Hintergrund. Und damit ist er immer noch besser als „Realism“ oder jegliche andere „-ismus“-Form als Nachfolgetitel.

„I Love You, Dude“ bietet eine Kombination aus dem bekannten, vorwärts drängendem Rhythmus mit clubbigen Grooves, die solch starke „Feel Good Vibes“ erzeugen, wie es derzeit nur die Groove Armada schafft. Von norddeutscher Unterkühltheit keine Spur. Exemplarisch dafür ist „2 Hearts“, der offizielle Song des diesjährigen Melt! Festivals.

Allerdings variiert Digitalism häufiger zwischen rein elektronischen („Blitz“) und kosmisch-entrückten Titeln  („Just Gazin“). Bei „Forrest Gump“ werden angenehme Erinnerungen an New Order geweckt, nicht nur wegen der markanten Bassgitarren-Einlage. Auch bei den etwas härteren Songs hat sich Digitalism weiter entwickelt, Titel wie „Reeperbahn“ klingen jetzt eher wie The Prodigy oder Ministry und machen den Weg frei in die Großraumdisco.

„I Love You, Dude“ nimmt Dich mit in einen exklusiven Club mit großen, nicht zu weichen Ledersesseln, an der Decke eine sich drehende Disco-Kugel aus den 90ern, die Tanzfläche gut gefüllt mit schicken, durchgestylten, vielleicht etwas zu vielen männlichen, aber durchweg gut gelaunten Menschen. Ein Club, aus dem man gar nicht mehr weg will und damit die perfekte Alternative zu verregneten Sommer-Open-Air-Festivals.

© Stephan Hesslich

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.