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School Of Seven Bells – Ghostory

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2 Jahre sind ins Land gegangen, seitdem die New Yorker Band  School of Seven Bells ihr letztes Album  veröffentlichte. Nachdem inzwischen mit Claudia Dehaza eine der beiden Gesangs Schwestern die Band verließ, ist das Duo Alejandra Deheza und Benjamin Curtis (noch bestens von seiner Zeit in der Band Secret Machines und deren grandioser Platte „Now Here Is Nowhere“ bekannt) übrig geblieben.

„Ghostory“ nennt sich das neue Werk der School of Seven Bells und trotz Wegfalls des halben Stimmsatzes hat sich die abgelieferte Qualität im Vergleich zu den beiden Vorgängern „Alpinism“ (2008) und „Disconnect From Desire“ (2010) nicht wesentlich verändert. Mit dem ersten Song „The Night“ beginnt die Reise in das Land der verhallten Gitarrenriffs, der dramatischen Bässe, des träumerischen Keyboardsounds und des sich in die Höhe schraubenden Gesangs, in deren Verlauf man glaubt, gleich Elfen und Feen zu begegnen.

Und noch öfter meint man, den Schriftzug 4AD gesehen zu haben, denn im Kreißsaal dieses Labels wurde die Idee derartiger Songs geboren. Das war in den Achtzigern des vergangenen Jahrtausends und viel war dieser Idee auch nicht mehr hinzuzufügen. In den 9 Stücken der Platte dreht sich alles um die Geschichte des Mädchens Lafaye, um Liebe, deren Verlust (was meistens nur für die Hälfte der Betroffenen auch eine „Ghost-Story“ ist) und dem Jagen von Dämonen und Gespenstern – selbstverständlich nicht zu verwechseln mit einem der schauerlichen Konzept-Alben aus den 1970er Jahren.

Die großen Momente der Platte finden in den längeren Stücken „Low Times“ und „When You Sing“ statt, wo ausreichend Platz für dramatische Melodie-Choreografien bleibt. Ein im Wortsinn schönes Werk, welches völlig unverdient zu wenig Beachtung findet. Vielleicht schreckt es die potentiellen Käufer ab, dass diese Musik gern unter der Bezeichnung Dreampop kategorisiert wird, was praktisch die direkte Vorstufe von Kitsch bedeutet. Oder der Scissor Sisters Remix des Songs „Lafaye“. Aber man stört sich auch daran, dass man sich das Album relativ schnell über hört. Mit vergleichbaren musikalischen Zutaten haben Miranda Sex Garden ihr 1993er Meisterwerk „Suspiria“ veröffentlicht und klangen dabei roher und  psychopathischer – damit aber eben auch abwechslungsreicher und interessanter.

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