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Conor Maynard – Contrast

Einen musikalischen Erfolg wie Justin Bieber wünscht sich wohl jeder Musiker. Conor Maynard könnte die nächste große Hoffnung auf eine ähnliche Laufbahn sein. Bislang lassen sich auch einige Gemeinsamkeiten hierfür finden, denn beide wurden durch ihre Cover-Versionen auf YouTube entdeckt, sind ziemlich jung und bedienen das Image eines Teenieschwarms.

Und die ersten Schritte nach seiner Entdeckung und seines Plattendeals sind mehr als vielversprechend. So konnte sich seine erste Single “Can’t Say No” auf Platz zwei der UK Charts platzieren und auch um das vor Kurzem erschienene Solo-Werk “Contrast” muss sich niemand Sorgen machen, denn dieses schoss direkt auf Platz eins.

Aber nicht nur das, Conor kann bereits auf seiner ersten Veröffentlichung mit hochkarätigen Features von Pharell und Ne-Yo aufwarten. Musikalisch kann man durchaus skeptisch sein, vor allen Dingen in Zeiten, in denen Künstler aus dem Boden schießen wie Pilze, aber nach ein wenig Eingewöhnung muss man eingestehen – das Album ist eingängig und auch reifer als die Verpackung einen glauben lässt.

Die Instrumentalisierung ist qualitativ hochwertig und zeitgemäß, die Stimme klingt für diesen kurzen Reifeprozess sehr gut, lässt aber noch Luft nach oben. “Take Off” und “Another One” sind Nummern, die einem bereits nach Erstkonsum einen Ohrwurm bescheren, aber auch sanftere Popnummern wie “Just In Case” können durchaus überzeugen und zeichnen nicht zwanghaft das Bild eines Teeniestars.

“Better Than You”, auf welchem Rita Ora zur musikalischen Unterstützung beitritt, kann sehr wohl als Radionummer durchgehen und zeichnet auch ein grobes Bild von dem, was man auf dem 14 Titel umfassenden Album erwarten kann.

Für einen ersten Schritt auf dem Weg zu einem Vollblutmusikers ist erstmal alles getan. Spannend bleibt die Frage nach der Entwicklung auf dem zweiten Album, und ob Conor auf Dauer bestehen und überzeugen kann.

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