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Beady Eye – Be

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Liam Gallagher ist zurück mit Beady Eye, das Großmaul des Britpop schlechthin und irgendwie ist man doch immer wieder froh, wenn man Liams wiederhört. Erinnerungen an die glorreichen Oasis Zeiten werden dann wieder wach. Er, der eigentlich fast keine Oasis Lieder geschrieben hatte, bringt jetzt schon sein zweites Album mit Beady Eye heraus.

Den Namen der Band finde ich irgendwie scheußlich, aber das hat glücklicherweise keinen Einfluss auf die Musik. War das erste Album „Different gear, still speeding“ musikalisch doch noch sehr nah an Oasis dran, so ist dieses Album schon irgendwie ein kleiner Befreiungsschlag. Musikalisch ist es sicher kein Meisterwerk wie zum Beispiel „Definitely Maybe“ von der Bruderband Oasis, aber das hat wohl auch keiner erwartet. Es ist einfach solide und gut gemachte Rockmusik. Und das Album fängt auch stürmisch an: Beim Opener „Flick of the Finger“ ist sofort großer Bombast angesagt, Bläser, Streicher, Gitarren alles was dazu gehört, damit sich ein Song so richtig in den Himmel auftürmen kann.

Die erste Single „Second Bite of the Apple“ geht aber überraschenderweise eher schon ein wenig grooviger zu Werke und hat dank eines fantastischen Basslaufs Ohrwurmqualität. Insgesamt ist das Album entspannter als ihr Debüt, wie man beim Song „Don’t bother me“ am deutlichsten heraushören kann. Die Last von Oasis scheint doch zu schwinden und eigentlich hätte keiner gedacht, dass Liam Gallagher es schaffen würde ohne den großen Bruder und Songwriter Noel. Schließlich war Noel der Kopf bei Oasis und fast alleiniger Songwriter. Doch wenn man Ende des Albums angekommen ist, kann man Liam nur gratulieren, denn man hat das Gefühl vielleicht nichts großes aber was eigenständiges gehört zu haben.

Hörprobe: 

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