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The Airborne Toxic Event – Such Hot Blood

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Der mit drei Grammys ausgezeichnete Jacquire King, der mit so unterschiedlichen Künstlern wie Cold War Kids, Kings Of Leon, Of Monsters And Men, Buddy Guy, Tom Waits und Norah Jones zusammengearbeitet hat, hat nun das dritte Album von The Airborne Toxic Event produziert.

Komponist und Sänger der kalifornischen Band ist Mikel Jollett, der zudem Gitarre und Keyboards spielt. Neben Steven Chen (Gitarre, Keyboards) vervollständigen Anna Bulbrook (Viola, Keyboards, Tamburin, Backing Vocals), Noah Harmon (Bass, Backing Vocals) und Daren Taylor (Drums) das Line-Up. Als Support agierten sie bereits für Kings Of Leon, Franz Ferdinand oder die Ting Tings.

Frontmann Mikel Jollett wuchs als Kind zweier Hippie-Eltern in einer Kommune in Los Feliz, Kalifornien auf. Nachdem er zunächst Schriftsteller werden wollte, fand er Gleichgesinnte in der Musikszene und The Airborne Toxic Event wurde ins Leben gerufen. Sie benannten sich nach einer Giftwolke, die in dem Buch „Weißes Rauschen“ von Don DeLillo nach einem Zugunglück entsteht.

Der musikalische Output der Band entspricht zunächst gar nicht dem Klischee der kalifornischen Szene. Sie verwenden einige mit dem United Kingdom assoziierte Zutaten. Somit sind Elemente der Dark- und New-Wave ebenso Bestandteil wie die optimistisch-hymnischen des Britpop. Wobei die sonnig-kalifornische Seite eher unterschwellig mitschwingt und sich lediglich in einigen wenigen Details offenbart.

Das bedeutendste Wiedererkennungsmerkmal von TATE ist die Stimme von Mikel Jollett. In ihr treten die Leidenschaft und das kompositorische Potential hervor. Sie wirkt als Verstärker des Songwritings, scheint die weitschweifigen Melodiebögen zu bestimmen. Bei einigen Songs jedoch wird allzu bombastisch agiert, was zur Folge hat, dass manche musikalischen Ausbrüche etwas gewollt wirken. Dies kann auch als Konzession an die Massentauglichkeit interpretiert werden. Auch der Stadion-Rock ist in seinen Grundelementen in einigen Songs bereits angelegt.

Insofern wird „Such Hot Blood“ mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Einerseits sticht Mikel Jolletts Stimme heraus und einige Songs halten die Balance zwischen Radiokompatibilität und ausgefeiltem Songwriting, andere dagegen schielen mit einem Auge auf die Charts und das Stadion.

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