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Stone Temple Pilots – High Rise – Chester für Scott

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Stone Temple Pilots –  eine Band die wegen ihres ersten Albums „Core“ irrtümlicherweise als Grunge-Band abgestempelt wurde –  feierte in den 90’er große Erfolge. Aber wie das nun so mal ist, mit dem Erfolg kommen die Probleme, in diesem Fall in Form von Frontmann Scott Weiland. 1996 nach dem „Tiny Music…“ Album wurde er aus der Band geschmissen und der Rest der Band gründete Talk Show. Weiland ging mit „12 Bar Blues“ den Solo-Weg. Beide Projekt waren erfolglos, also wieder Versöhnung, bis es 2002 wieder zur Trennung kam. Scott Weiland gründete mit dem Rest von Guns N‘ Roses die Allstar-Band Velvet Revolver und die restlichen Stone Temple Pilots Mitglieder nannten sich Army of Anyone mit gesanglicher Hilfe von Filter Sänger Richard Patrick. 2008 war dann wieder alles in Ordnung und Stone Temple Pilots waren zurück. 2010 brachten sie ihr ziemlich schwaches selbstbetiteltes Album heraus.

Jetzt schreiben wir das Jahr 2013 und die Seifenoper geht wieder von vorne los. Scott Weiland ist raus, tingelt als Drogen-Wrack durch die Welt und gibt grottenschlechte Konzerte. Stone Temple Pilots schnappen sich Chester Bennington von Linkin Park und wollen wieder „Spaß an der Musik haben“ (O-Ton von Gitarrist Dean DeLeo). Aber haben wir auch „Spaß“ an dieser Konstellation? Mit ihrer neuen EP „High Rise“ veröffentlichen sie dann auch gleich neues Material und wir können uns ja mal überzeugen lassen. Mit der ersten Single „Out Of time“ kommt ein ordentliches Stück daher, das zwar nicht unbedingt an frühere Glanztaten herankommt, aber dennoch überzeugt. Klar, Chester Benningtons Stimmorgan ist nicht vom gleichen Kaliber wie das von Scott Weiland, aber er zieht sich dennoch ganz ordentlich aus der Affäre. Aber bei der zweiten Single „Black Heart“ schlafen einem schon die Füsse ein, ein Lied was irgendwie nie richtig zündet und nur so dahin plätschert und ehe man sich umsieht ist es auch schon vorbei. Lückenfüller hätte man sowas auf ihren früheren Alben genannt. Aber nicht alles ist schlecht, mit „Cry Cry“ und „Tomorrow“ sind zwei wirklich starke Stücke auf der EP.

Also ist das „Experiment“ Stone Temple Pilots mit Chester Bennington gelungen? Jein! Einerseits sind bis auf „Black Heart“ keine wirklich schlechten Lieder auf „High Rise“ vertreten, aber anderseits fehlt doch irgendetwas. Nur was? Erstens ein Song früherer Klasse und zweitens Scott Weilands einzigartige Stimme. Aber „heute ist nicht alle Tage ich komm wieder keine Frage“ wird sich wohl Scott Weiland denken und wir hoffen es, aber dann nur ein drogenfreier Weiland bitte.

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