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You Me At Six – Live in der Olympiahalle München

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30 Seconds To Mars hatten es in Europa nie nötig, als Vorband in kleinen Hallen aufzutreten. Durch den medialen Rummel um Schauspieler Jared Leto und der ambitionierten Selbstvermarktungsstrategie der Band startete die Band von Anfang an mit genügend Publicity, um zumindest hierzulande den langen, steinigen Weg über die kleinen Clubs umgehen zu können. Ganz so lang scheint der Weg für die britische Band You Me At Six allerdings auch nicht mehr zu sein. Nach drei überaus erfolgreichen Alben in England und restlos ausverkauften Touren war die Headlinershow im Londoner Wembleystadion 2012 der bisherige Höhepunkt der Bandgeschichte. In Deutschland steht die Band hingegen noch am Anfang, wie sie MusikBlog im Interview berichteten.

Eine Show in der mit etwa 10.000 Fans gut gefüllten Münchner Olympiahalle als Vorband von 30 Seconds To Mars ist dabei sicherlich kein schlechter Weg, um die eigene Popularität nach oben zu schrauben. You Me At Six starten an diesem Mittwochabend mit dem Song „Reckless“, der anfangs für nur wenig Stimmung im Rund sorgt. Spätestens mit „Loverboy“ haben You Me At Six allerdings auch die 30 Seconds To Mars-Fraktion zum Tanzen animiert, die nun auf jede Ansage des Sängers Josh Franceschi mit schrillem Kreischen antwortet. Vor allem vor der Bühne, aber auch auf den Sitzplätzen der Olympiahalle sind die weiblichen Fans stark in der Überzahl.

„Welcome to the 30 Seconds To Mars show, we’ve arrived!“ Mit diesen Worten begrüßt Josh Franceschi  die deutschen Fans. „I want you to repeat after me“, feuert der Brite die Zuschauer an und bringt diese zum „Whoa, Whoa“-Chor anstimmen. Plötzlich unterbricht er die Show: „No no, Fuck that! We are a Rock’n’Roll Band! One more time with a bit more balls! Cause when we are at a Rock’n’Roll concert, that’s the best day of the week!” Was dann aber folgt, hat mit Rock’n’Roll nur wenig am Hut. Der Song „Liquid Confidence“ ist eine Pop-Rock-Nummer mit erschreckend seichtem Beginn. Das folgende „Crash“ ist nicht minder gefühlvoll und verwandelt die Halle in ein Lichtermeer aus Feuerzeugen und Handybildschirmen.

Dann ist wieder Tanzstunde angesagt. Josh Franceschi gibt in einer schrägen Parodie den Tanzlehrer: „I want you to dance now! You know that kind of dancing shit you do in those dancing clubs?“ Was folgt, ist die verheißungsvolle neue Single “Lived A Lie” des im Januar erscheinenden Albums „Cavalier Youth“.

Die Stadionhymne „Stay With Me“ offenbart, welches Potential in You Me At Six schlummert. Deren Problem scheint allerdings zu sein, dass sie sich bislang noch nicht für eine eindeutige Musikrichtung entscheiden konnten. Auf den Stadionrock folgt mit „Bite My Tongue“ ein Song, der in Zusammenarbeit mit Bring Me The Horizon-Frontmann Oli Sykes entstand und einen heftigen Hardcore-Einschlag hat. Als Abschluss  gibt es dann wieder Pop-Punk, der fast schon nach den frühen Simple Plan klingt – und ein Versprechen: „You Me At Six will be back in Munich in March or April.“ Dann wohl auch als Headliner.

Anschließend bieten 30 Seconds To Mars eine spektakuläre Bühnenshow mit exzellentem Sound – wie auch schon beim Konzert in der Kölner Lanxess-Arena.

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