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Bruce Springsteen – High Hopes – Der Boss und Tom Morello

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Bruce Springsteen ist einer der großen Erzähler des Rock. Immer wieder durchstreift er Themen wie Rassismus, Vietnam, 9/11 und den ewigen Sieg unseres Herrn Jesus Christus. Aber oft wurde er auch falsch verstanden, wie zum Beispiel bei „Born In The USA“ das immer als Lobeshymne wahrgenommen wurde, aber doch ein zynisches Lied auf Amerika war und ist. Auch als 2002 „The Rising“ herauskam, wurde es als Patrioten-Album, vor allem von den Amis, erfasst, obwohl auch da viele kritische Zwischentöne vorhanden waren. Aber genau dieses Werk war auch sein Comeback, danach brachte der „Boss“ wieder Alben am laufenden Band heraus.

Nun kommt er aber zum ersten Mal in seiner Karriere mit einem neuen Album um die Ecke, das keine neuen Songs enthält. Hier läuft er natürlich Gefahr, dass kein Konzept vorhanden ist, genau dies macht ja seine Alben normalerweise so stark. Aber auf „High Hopes“ schwächelt Bruce Springsteen, nicht unbedingt wegen der Songs, nein, diese sind von hoher Qualität, aber man spürt förmlich, dass irgendwie nichts zusammenpasst.

Die erste Single „High Hopes“ ist ein flottes und rhythmisches Lied, was gute Laune verbreitet und man kann jetzt schon spüren, dass es zu einem Konzert-Favoriten wird. Es passt einfach in seine energiegeladenen Konzerte, die sich manchmal bis zu 3-4 Stunden hinziehen können. Seine Begleit-Band die E-Street Band ist auch mit an Bord und Tom Morello, der Gitarrist von Rage Against The Machine. Dieser arbeitet ja schon seit einiger Zeit mit Bruce Springsteen zusammen und liefert auf Springsteens Konzerten beim Stück „The Ghost Of Tom Joad“ ein furioses Feuerwerk an der Gitarre ab. „The Ghost Of Tom Joad“ ist auch auf dem Album vertreten und ist nun auch endlich im Tom Morello-Stil auf einer Platte zu genießen. Er verwandelt das Flüster-Lied in ein Bombast-Werk, ohne dass es an Qualität einbüßt.

„American Skin (41 Shots)“, welches vorher nur auf dem Live Album „Live in New York City“ erhältlich war, kommt auf „High Hopes“ in der Studio-Version rüber. Wer kein Fan von Live Versionen ist, wird sich natürlich über solche Umsetzungen freuen und kann es jetzt ohne störendes Geschrei genießen. Anderseits ist es immer möglich, dass bei solchen Umsetzungen die spontane Magie verloren geht.

Als neues Album kann man „High Hopes“ nicht bezeichnen, eher als Ansammlung von Songs. War noch beim letzten Werk „Wrecking Ball“ eine klare Linie vorhanden, so ist diese hier nie zu erkennen. Aber wer Bruce Springsteen mag, wird doch auf seine Kosten kommen, denn wirklich schlechte Lieder, ob sie nun alt oder neu sind, hat der „Boss“ noch nie geschrieben. Auch die Präsenz von Tom Morello ist ein großes Plus und eine Erfrischung für „High Hopes“ und Bruce Springsteen.

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