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Case Conrad – Leikko

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Ein Quintett von fünf jungen Schweden wandert nach Barcelona aus und nimmt die Produktion seines neuen Albums in die eigenen Hände. Gustav Haggren, Robert Johansson, Per Henrik Adolfsson, Victor Batista und Petter Bengtsson nahmen zehn Songs auf, die ganz unter den Eindrücken von Menschen und Orten ihres ausgiebigen Tourlebens entstanden. Den Mix von „Leikko“ hat Cristoffer Roth (The Concretes, Moneybrother) übernommen.

Melancholischer Gitarren-Rock trifft verträumten Indie-Pop wäre eine kurze und angemessene Umschreibung des musikalischen Outputs von Case Conrad. Dass dahinter auch ausgeklügelte Kompositionen stehen, wird einem von Durchgang zu Durchgang immer klarer. Dabei leuchten die in Melancholie schimmernden Songs in verschiedenen Klangfarben und das Licht der Hoffnung scheint immer in Reichweite. So geht im Refrain von „Cooper Thief“ förmlich die Sonne auf und strahlt auf  den traurigen Grundton. Jenen helleren Part übernehmen auf „Recording Of A Dream“ die warmen Bläsersätze. Die perlend-sprudelnden Gitarrensounds sind dabei von erlesener Güte.

Auf „The Years I Spent Punkrocking (Diamond Dave)“ bereiten die Tasteninstrumente ein samt-grünes Feld, auf dem schlanke E-Gitarren-Figuren tänzeln. Und wiederholt ist es Per Henrik Adolfssons zarte Flüsterstimme, die federleicht zwischen Melodiebögen und den feinsinnig gesetzten Rhythmen schlängelt. Dabei vibrieren seine Stimmbänder sanft wie Schmetterlingsflügel. Mit einer vornehmen blassen Leichtigkeit setzt „Redwood“ Begriffe wie Indie- und Elektro-Pop außer Kraft und lässt einen förmlich schweben. Dagegen wird die Farbpalette auf „Blueprints“ mit Bläser- und Stromgitarrenarrangements aufgefüllt.

Auf „Sugar Factory“ packen sie die Western-Gitarre aus und lassen sie auf silbrig glitzernden Snythieschleifen surfen. Oder: The Smiths treffen Papercuts! „Scarlet“ ist verträumt, weich und einfach zauberhaft. Und „Asleep“ ist wie der Moment wenn sich vor dem Einschlafen das Bewusstsein verabschiedet und das sanfte Träumen beginnt. Bleibt nur noch das finale „Halo Heart“, ein besinnliches Wiegen und Schwingen mit Orgeln, Gitarren und Streichern.

Wie gut, dass Case Conrad „Leikko“ selbst produzierten, denn wer hätte dieser Innerlichkeit, diesen Befindlichkeiten und Emotionen ein schöneres Klangkleid überstülpen können denn sie selbst? Alles richtig gemacht ihr lieben Schweden. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Sternenhimmel- und Wunderkerzensongs! Und wissen sie wie das Label heißt, auf dem „Leikko“ erscheint? Natürlich Stargazer Records, nie hat der Name besser gepasst!

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