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Kasabian – 48:13

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Das 2013 begonnene Klassentreffen der Class of 2005 geht weiter. Nachdem letztes Jahr unter anderem die Arctic Monkeys und Franz Ferdinand und vor einigen Monaten die Kaiser Chiefs ihre neuen Alben auf den Markt brachten, stehen auch Kasabian mit einem aktuellen Longplayer in den Startlöchern. Drauf steht, was auch drin ist: „48:13“. Die Albumlänge als Albumtitel. Nicht unbedingt innovativ, aber das ist halb so wild, solange die Musik stimmt.

Und das tut sie. Die Band um Sänger Tom Meighan geht keine Kompromisse ein. Von den angekündigten 48 Minuten werden 47 wie gewohnt durchgerockt. 47 nur, da der Opener „Shiva“ knapp eine Minute für sich beansprucht und noch recht bieder daher kommt. „Bumblebee“ zeigt dann aber deutlich, wo der Hammer hängt. Überhaupt war Kasabian immer die Band, zu der man als Indie-Fan in den Nullerjahren das Haupthaar am besten schütteln konnte. Während andere für verträumte Melodien oder verschachtelte Texte sorgten, lieferten die Jungs aus Leicester die Rockhymnen zum breitbeinigen Luftgitarrespielen.

Diesem Handwerk bleiben sie treu. Eine Loslösung von früher eingeschlagenen musikalischen Wegen erscheint ob der markanten Stimme von Meighan ohnehin schwierig. Die Band bleibt also mit beiden Beinen fest an den Ufern des britischen Indie Rock stehen und wagt höchstens hier und da einen Blick in Richtung anderer Genres – könnte man meinen. Doch es kommt anders.

Bei „Doomsday“ beschäftigen sie sich etwa mit Zombies – und packen den dazugehörigen Horror Punk-Sound aus. Auf „Glass“ hingegen binden die Engländer Dub-Klänge ein und frönen im Text „Tomorrow Never Knows“ von den Beatles. An anderen Stellen hört man elektronische Einflüsse raus, etwa bei „Explodes“ und „Treat„. Der Hit der Platte ist sicherlich die Single „Eez-Eh“ mit seinem Limbo-artigen „I’m gonna keep you up all night“ im Refrain.

„48:13“ klingt versponnen und mutig – und trotzdem nach Kasabian. Gut für alte und neue Fans, denn so werden die Jahre 2005 und 2014 miteinander versöhnt.

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