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Tom Vek – Luck

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In seinen Teenager Zeiten Mitte der 90er war der Londoner Tom Vek von Grunge beeindruckt und begann im Geiste von Pearl Jam und Smashing Pumpkins, erste Songs zu spielen. Als er 14 war, bekam er sein erstes Aufnahmegerät und Vek begann, Rock mit Warp und Ninja Tune beeinflusster Electronica zu kombinieren.

2001 war es dann so weit, dass die 7-Inch-Vinyl-Single „There’s Only One Thing Left Now“ auf dem Label Tummy Touch erschien, seine erste offizielle Veröffentlichung. Weitere Singles folgten, die wiederum mehr seine Rock Ausrichtung betonten. Tom Vek fand sich im Vorprogramm von Bloc Party und Engineers wieder.

Sein Debüt-Album „We Have Sound” entstand in der Garage seiner Eltern und war ein Mix aus Indie-Rock, Dance und Electronica. Die Platte wurde mit LCD Soundsystem, Beck, Bloc Party und The Rapture verglichen. Manche Tracks waren noch etwas unfertig und in Schieflage, dennoch schimmerte hier bereits ein originäres Talent. Allerdings war danach erstmal Funkstille. Vek baute sich in East London sein eigenes Studio, brachte sich selbst Techniken der Produktion bei und begann schließlich wieder mit dem Komponieren und Aufnehmen. In der Folge erschien 2011 sein zweiter Longplayer „Leisure Seizure“, der die Erwartungen an sein Talent erfüllte und überwiegend positive, manchmal gar begeisterte Kritiken erhielt.

Nun fordert Tom Vek das Glück erneut heraus, nennt sein neuestes Album „Luck“, das er mit einem monoton schleifenden „How Am I Meant To Know“ in die Startlöcher bringt. Danach lässt er auf „Sherman“ Synthies blitzen, Electronica grooven, die Beats tanzen und seine Stimme in Slacker Manier leiern. Dagegen treffen auf „Broke“ gespenstische Soundscapes und annähernd orientalische E-Gitarrenschleifen auf Veks lässige Gesangsattitüde.

Und wie geht „Pushing Your Luck“, sozusagen der Titelsong, vonstatten? Mit Schlagzeugblech, monoton-murmelnden Beats und Bässen, Gitarren-Ornamenten sowie Veks scheinbar gelangweiltem Vortrag. „Ton Of Bricks“ und „Trying To Do Better“ kombinieren Synthie- und Gitarren-Pop als 80er New Wave Reminiszenz. „The Girl You Wouldn‘t Leave For Any Other Girl” ist ein Mantra, das förmlich Spuren auf den von der Gitarre geschundenen Fingern hinterlässt, das Umgreifen quietscht einem Veks Einsamkeit in die Ohren.

„A Mistake“ ist windschiefer Garagen-Rock mit Synthie und E-Gitarre, der gegen Ende eher eine Melodie imitiert denn findet. „You’ll Stay“ klingt nach aufgezogener Spieluhr mit Störgeräuschen und „The Tongue Avoids The Teeth“ hallt und greint zu dunklen Gitarrenrock-Akkorden, die von groovenden Beats und Snythies unterfüttert werden. Da hilft zum Finale nur noch „Let’s Pray“, ein letztes Gebet in Sachen Electronica in der Garage. Ein Abschluss, der nochmals die Eigenschaften des Tom Vek bündelt.

Tom Vek ist einer dieser positiven Spinner und Bastler, die zwar ihre Vorbilder durchschimmern lassen, daraus jedoch ihr ganz eigenes Ding schmieden. Mit „Luck“ hat er wieder eine eigenwillige und ziemlich originelle Platte abgeliefert!

[soundcloud url=“https://api.soundcloud.com/playlists/20589553″]

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