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King Creosote – From Scotland With Love

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Hinter King Creosote steht der schottische Singer/Songwriter Kenny Anderson, der bereits mit Adem und zuletzt auch mit Jon Hopkins zusammengearbeitet hat. Bevor er 2003 sein erstes Album auf Domino Records veröffentlichte, hatte er schon zwei Dutzend CD-Rs in Eigenregie aufgenommen und auch selbst vertrieben.

Nach seinem Debüt verließ er das Label Domino, um nun mit „From Scotland With Love“ wieder genau dorthin zurückzukehren. Im Aufnahmestudio standen ihm Derek O’Neill (Keyboards), Andy Robinson (Drums), Pete McLeod (Bass), Kevin Brolly (Klarinette) sowie ein Streicherensemble und Chorstimmen zur Seite.

King Creosote zählt zu den Erneuerern des britischen Folks und gehört neben Alasdair Roberts, James Yorkston und The Unthanks mit zu den herausragenden Vertretern. Er versteht es, die Brücke zwischen Tradition und Moderne zu schlagen und ein scheinbar altes Genre mit neuen und frischen Farben auszuleuchten. Bereits zum Auftakt spielt er sein Trumpf Ass in Form des Titels „Something To Believe In“ aus. Ein mit Akkordeon im Zentrum stehender und ans Shanty angelehnter Song, der einen zutiefst berührt. Auch der Rest seines Blatts kann sich sehen lassen. Dabei sind es wiederholt die Streicherarrangements, die sich wie ein schillernder Regenbogen über das Album spannen.

Auch die Trommeln übernehmen eine tragende Rolle, werden hin und wieder gar Donner grollend eingesetzt, ohne dabei die sanften Melodiebögen zu zerstören. Einige Songs dürfen dementsprechend gerne als Folk-Rock tituliert werden. „For One Night Only“ wird z.B. von den Drums vorangetrieben und weist jene Rock-Elemente auf, die auch Bands wie Fairport Convention oder die Trembling Bells transportieren. Auf ganz bezaubernde Art werden King Creosote bei „Miserable Strangers“ weibliche Harmoniestimmen zur Seite gestellt, ebenso bei „One Floor Down“, das an die schwelgerischen Pop-Sinfonien eines Roy Orbison denken lässt. „Pauper’s Dough“ beginnt mit Pianotakten, die Richtung Minimal Music weisen und schließlich himmelwärts mit Akustikgitarre, Trommeln, Streichern, einem Chor und King Creosotes sanft-weicher Stimme empor steigen. Das instrumentale Finale „A Prairie Tale“ schwelgt und schwebt im siebten Himmel, der voller Geigen hängt.

King Creosote setzt Folk, Pop, Rock, eine Brise Electronica und Minimal Music kunstvoll zusammen, so dass das Album wie aus einem Guss klingt. „From Scotland With Love“ ist eine Platte zum „drin baden“, eine musikalische Frischzellenkur, geradezu ein Jungbrunnen, dem man gereinigt und befreit entsteigt. Ein wahrhaftiger, Lied gewordener Traum!

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