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Kraftklub – In Schwarz – Back in black

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Gutgelaunter Pop und Roll aus Chemnitz, Episode Zwei. Um es mit den Achtziger Jahren zu sagen: „Herzlichen Glückwunsch! Toi! Toi! Toi!“ Über Rezensionen und Rauchzeichen ist die Fünferbande (Felix, Karl, Till, Steffen, Max) mittlerweile längst erhaben. Nach dem Chart-Erfolg ist vor dem Chart-Erfolg: „In Schwarz“ – ein fitzliger Selbstläufer, wie er im Buche steht.

Hallo subversiver Radio- und Großraumhallen-Spaß für Fortgeschrittene. Problem-Themen von Jung und Alt („Meine Stadt ist zu laut“) frisch abgesäbelt und eingetütet. Alltags-Krams umgebogen und mit „Uuhs“ und „Huis“ eingegrünt. Bestseller Numero Uno. Oder um es mit den 2010ern zu sagen: „Könnte Ihnen gefallen, wenn sie folgende Künstler mögen: Beatsteaks, Casper, The Hives, Weiß der Geier“. Und natürlich die Band selber. Werden Kraftklub die Ärzte einer neuen Generation? Gibt es ihre Texte bald im Deutschunterricht? Landet das Album gar auf dem Mars?

Krawautz! Der Clip zu „Unsere Fans“ bringt es auf den Punkt. Hallo umgekehrte Psychologie: „Unsere Fans haben sich verkauft. Unsere Fans sind jetzt Mainstream!“ Kraftklub nehmen sich und den ganzen Bohei drum herum nicht sonderlich ernst. All die bösen Sünden des Popstar-Niedergangs gibt es hier geballt und auf der Schippe: Ausverkauf! Dekadenz! Drogen! Girls! Luxus! Fiese Bademäntel! Arroganz! Abgehobenheit! Augenzwinkernd wird in Rap- und Rock-Klischees gewarmduscht, dass die Balken kokeln. Die Leichtigkeit in Text, Bild und Ton könnte einem schon fast Angst machen. Wie haben die das hingekriegt?

Und dann noch dieses niedliche Audio-Intermezzo (Track 8). Kraftklub treffen auf zwei herrliche (Chemnitzer?) Ost-Originale, die während der Proben einfach in den Proberaum gelatscht waren und der vermeintlichen Hobby-Kapelle gutgemeinte Tipps mit auf dem Weg gaben. Wie uns Kraftklub im Interview erläuterten:

Wir waren im Proberaum und haben neue Songs geübt. Das Handy lief. Und dann sind die halt reingekommen. Wir haben den Song für die zu Ende gespielt. Die waren halt sehr ergriffen. Und haben dann losgelegt. Wir wussten ja auch nicht richtig, wie wir da verfahren sollten. Aber wir fanden es einfach so schön. Wir machen uns ja nicht über die lustig. Wir fanden das einfach richtig abgefahren, dass da zwei Typen drin standen, die ehrlich ergriffen waren von der Musik. Also, das klingt irgendwie arrogant, aber das ist jetzt nicht mehr ganz so oft, dass Leute unsere Musik hören und vollkommen unvoreingenommen sind.

Jawoll. Bodenhaftung. Und all so Zeugs. Hut ab und ran an den Speck! „In Schwarz“. Das Album zum Bademantel. Ab jetzt  bei allen führenden Waschmaschine-Herstellern.

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