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Die Musik ist unsere Realität – Peaking Lights im Interview

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Wer die Peaking Lights googelt, dem fallen zwei Dinge auf: Aaron Coyes und Indra Dunis haben einen Sinn für psychedelisch-angehauchtes Artwork mit knallbunten leicht verblassten Bildern aus vergangenen Zeiten (siehe das Album-Cover von „Cosmic Logic“) und sie zeigen sich auf ihren Bildern nicht nur als Musiker in Pose, sondern auch als glückliche Familie mit ihren beiden Kindern. Zur Veröffentlichung von „Cosmic Logic“ hat sich MusikBlog mit Vater Aaron Coyes unterhalten.

MusikBlog: Aaron, ihr seid nicht nur Band, sondern auch Familie. Inwiefern spiegelt sich das in eurer Musik wider?

Aaron: Indra und ich machen schon seit dem Beginn unserer Beziehung zusammen Musik. Die Musik ändert sich mit uns und zeigt den Verlauf unserer Beziehung und der Familie. Und sie zeigt das, was wir zusammen erlebt haben. Die Arbeit an der Musik ist eine ziemlich gute Reflexion, die wir brauchen. In unserer Beziehung müssen wir viel kommunizieren. Weil wir nicht nur Eltern sind, sondern auch zusammen arbeiten, geht das viel über die Musik. Besonders seit wir Kinder haben, können wir unsere Musik viel intensiver erleben. Sie ist unsere Realität. Familie und Musik machen, ist für uns ein einziger Flow.

MusikBlog: Ist die Musik dann auch mal eine Auszeit von der Familie?

Aaron: Die Arbeit im Studio ist auf eine gewisse Weise schon eine Erholung für uns. Wir lieben es, zusammen zu schreiben und zu performen. Wenn wir zusammen im Studio sind, nehmen wir uns einen Babysitter. Das ist schon eine Auszeit. Ich mache ja die ganze Produktion und diese Sachen und mag es auch, einfach alleine im Studio zu arbeiten. Dann bin das einfach nur ich, der sich eine Stelle von 30 Sekunden immer und immer wieder anhört oder mal einen neuen Sound dazufügt. Für unser Album habe ich eine ganze Datenbank an verschiedenen Klängen gebastelt: Schlagzeug-Sounds und Synthesizer-Sounds. Ich habe erst die Beats gebaut und später kam dann die Musik und der Text. Als wir mit „Cosmic Logic“ angefangen hatten, konnten wir ja nicht gemeinsam ins Studio gehen, da gerade das neue Baby gekommen war.

MusikBlog: Nehmt ihr eure Kinder auch mit, wenn ihr auf Tour geht?

Aaron: Ja, die Kinder kommen mit. Sie sind noch zu jung, um sie alleine zu lassen.

MusikBlog: Aber nicht zu jung um auf Tour zu gehen?

Aaron: Eine Tour mit Kindern zu planen ist richtig schwierig: Die Kinder halten natürlich keine lange Tour durch. Wir können keine längeren Fahrten einplanen und müssen ihnen immer wieder Pausen geben. Wenn Indra und ich nur zu zweit unterwegs wären, dann würden wir einen Monat lang jeden Tag ein Konzert geben an Orten, die weit voneinander entfernt sind. Mit den Kindern im Gepäck spielen wir ein paar Shows und dann brauchen wir einen Tag für die Familie. Wir müssen mal mit ihnen auf einen Spielplatz gehen. Unser Älterer (3 Jahre alt) fängt gerade mit dem Skateboarden an, also haben wir auch immer Skateboards dabei. Wegen den Kindern machen wir auch nur eine kurze Europa-Tour im Oktober. Aber wir freuen uns schon richtig darauf, überhaupt mal wieder auf der Bühne zu stehen. Es ist so lange her, seit wir das letzte Mal auf Tour waren – zwei Jahre. Wir haben jetzt erstmal ein paar Shows in Kalifornien gespielt um warm zu werden und wieder rein zu kommen.

MusikBlog: Neben den Kindern im Backstageraum – Was ist das Besondere an euren Konzerten?

Aaron: Technisch gesehen ist unser Bühnenaufbau natürlich interessant. Da sind ein Haufen Kabel. Ich habe ein Mischpult und ein paar Synthesizer auf der Bühne und mache einen wilden Mix. Und wir richten uns nach der Philosophie der Ramones, dass jeder Song in den nächsten übergeht.

MusikBlog: Euer Sound hört sich aber gar nicht nach den Ramones an. Wie würdest du ihn beschreiben?

Aaron: Da stecken verschiedene Inspirationen drin: House-Platten, Dance- und Reggae-Platten. Wir haben da echt eine breite Palette an Musikrichtungen reingesteckt und wollten auch alles Mögliche drin haben: Eine richtig schnelle Kick-Drum, dann aber trotzdem das Laid-Back-Feeling eines Reggae-Songs und eine Spur von Afro-Beats. Gleichzeitig wollten wir uns mit der Platte an der Pop-Musik orientieren. Da waren viele verschiedene Ideen, die ich mit dem Synthesizer in einen eigenen Stil umgesetzt habe.

MusikBlog: Einen Stil, den man nicht wirklich benennen kann?

Aaron: Bis jetzt nicht. Wir müssen mal einen Texter engagieren, der sich einen eingängigen Begriff ausdenkt (lacht).

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

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