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Andrew Combs – All These Dreams – Americana-Pop mit Streichern

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Das Americana Genre ist nicht totzukriegen. Vor allem in den USA wird von Generation zu Generation Talent, Wissen, Handwerk und die Kunst des Songwritings mit Natürlich- und Selbstverständlichkeit weitergereicht. Andrew Combs zählt noch zu den Neulingen, denn er konnte bislang erst ein Album vorweisen. Nach einer EP und einer Single brachte er 2012 „Worried Man“ heraus und überzeugte damit sowohl die Medien als auch das Publikum. In einigen Reviews fielen Namen wie Townes Van Zandt, Mickey Newbury, Merle Haggard, Guy Clark und Willie Nelson. Wir lassen die Kirche aber erstmal im Dorf und nennen die Interpreten, mit denen er die Bühnen teilte: Shovels & Rope, Caitlin Rose, Johnny Corndawg, Houndmouth, Robert Ellis und Jason Isbell.

Dass Andrew Combs genau in dieser Liga spielt, verdeutlicht sein aktuelles Werk mit dem Titel „All These Dreams“. Ohne Träume keine Lieder und denen von Andrew Combs wachsen manchmal wirklich traumhafte Flügel. Etwa auf „Foolin‘“, dem Titelsong oder „Long Gone Lately“ (letztere zwei mit Streichern), die in Aufbau, Ausführung und sogar stimmlich Erinnerungen an Roy Orbison und Michael Fracasso wecken. Ziemlich gute Country-Pop-Lieder für ein zweites Album, Respekt!

Und bei zwei Titeln wird einem wirklich der große Townes Van Zandt ins Gedächtnis gerufen, der „Rainy Day Song“ und „Month Of Bad Habits“ gelangen zumindest in die Nähe des Ausnahmekünstlers. Auch die balladesken Stücke wie das von Piano und Streichern getragene „In The Name Of You“ oder die in Pedal Steel Klänge getränkten „Slow Road To Jesus“, „Pearl“ und „Suwannee County“ sind berührender Natur. Der in Nashville ansässige Singer/Songwriter beweist hier sein Feeling für gut abgehangene, temporeduzierte Americana wie wir sie von Ryan Adams und Jason Isbell kennen. Von einer zärtlichen Leichtigkeit und fein gesponnen Streichern werden „Nothing To Lose“ und „Strange Bird“ getragen, hier hat der legendäre Mickey Newbury Spuren hinterlassen.

Andrew Combs kann Songs schreiben und ist im Vergleich mit seinem Debüt in Komposition und Umsetzung gereift. Dementsprechend wirken die Lieder durchdachter und strahlen Erfahrung aus, ohne dabei ihre Anmut zu verlieren. Andrew Combs ist ein Singer/Songwriter, der es versteht, Americana und Country-Pop in eine federnde und stimmige Balance zu bringen. Wenn er so weitermacht und dabei sein Talent weiterentwickelt, kann er wirklich ein ganz Großer seiner Zunft werden.

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