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San Cisco – Gracetown – Indieclubnacht

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“You got your lovely long hair and your deep sea eyes”, die Jungs von San Cisco besingen die Mädchen, die Mädchen besingen sich selbst, wenn sie den Opener “Run” auflegen, um sich für die Indieclubnacht einzugrooven. Die aktuelle Single des zweiten Albums “Gracetown” von San Cisco sprüht vor Lebenslust, verschiedenste Beats clashen aufeinander und schwören den Hörer standesgemäß auf die Party ein. Beats erzeugt von den coolen Boys in Jeansjacken – Jordi Davieson, Josh Biondillo und Nick Gardner – sowie der hübschen wie auch toughen Scarlett Stevens am Schlagzeug.

Vor sechs Jahren haben sich die Australier zusammengefunden, um die Meute in Skinnyjeans auf die Tanzfläche zu treiben. Das vor zwei Jahren erschienene, nach der Band benannte Debütalbum zeugte von der Grundentspanntheit sich sonnender Skater (“Beach”) und gut gelauntem Rock’n’Roll (“Fred Astaire”). Die vier Musiker, die alle schon in sehr jungen Jahren zu ihren Instrumenten griffen, lieben, was sie tun.

Ebenso wie “Run” wird “Magic” mit Boomboxing eröffnet und dann an Scarlett Stevens’ reizende Stimme weitergeleitet. Locker fließt das Stück dahin, bis es gleich darauf bedrohlich und synthie-lastig mit “Snow” wird. Raggaeeinflüsse sind im darauffolgenden “Wash It All Away” nicht zu überhören. Das geht dank geschickter Loops und schreddernder Gitarren glücklicherweise wenig auf die Nerven. Im schnellen “Too Much Time Together” wippt der Hörer happy mit, auch, wenn es textlich um eine Beziehungspause geht.

Der Höhepunkt der Indieclubnacht kommt dann mit “Bitter Winter”, runter kommt man mit “Jealousy”, “Super Slow” und dann wieder sehr jamaikanischen “Mistakes”. Ein echtes Highlight ist ein Beatles-eskes “Skool”, das ähnlich gechillt wie “About You” daherkommt.

Und so endet “San Cisco” so poppig-amerikanisch wie sein Coverbild mit dem Diskosong “Just For A Minute” und dem Riot-Grrrl-artigen “Flashbang”, in dem es Scarlett Stevens noch mal krachen lässt. So, wie jedes gute Ausgehen eben sein sollte.

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