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Gallows – Desolation Sounds – Gitarrenriffs und Groove

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Die dritte Gallows Scheibe „Gallows“, aus dem Jahre 2012, war ja noch von ein paar Längen gezeichnet, und so durfte man gespannt sein, wie sich die vier Engländer auf Langspieler Nummer vier „Desolation Sounds“ schlagen würden. Und so pathetisch es klingen mag, es muss gesagt werden: Die Langrille rockt.

Der Opener „Mystic Death“ erinnert einerseits an eine Testosteron-Version späterer Everytime I Die, während im Titeltrack genau diese Einflüsse mit rockigem Thrash kollidieren. Egal, wie die Jungs gerade unterwegs sind, so ist es Sänger Wade MacNeil, der den Songs durch sein powervolles, mal brüllendes, dann wieder hysterisch schreiendes Organ unglaublich viel Unrast beschert, und die lässt praktisch jeden Song über die Durchschlagskraft verfügen, die benötigt wird. Wieso bekam der Kerl das nicht schon auf dem Vorgänger so prima hin?

Einmal mehr springen die Briten munter zwischen Thrash-Metal, treibendem Hard-Rock und modernem Punk hin und her und setzen dabei eine jugendliche Energie frei, die erfrischt. Die Single „Bonfire Season“ ist so ein Stück, das durch seinen Groove sofort in die Beine geht, während die breitbeinig rockende Nummer „93/93“ und das eher den Hardcore-Punk in sich bergende, aggressive „Leather Crown“ für einiges an Drive sorgen.

Zudem verstehen Gallows es, nicht nur durch brutales Geprügel und gewaltige Geschwindigkeit aufzufallen, sondern überzeugen auch mit langsamen Grooves, wie eben bei der Single „Bonfire Season“. Statt klinischer Sterilität suhlt sich die Band lieber im Sumpf, brummt sich in zurückgelehnt von einem giftig spuckenden Refrain zum nächsten.

Die schnelleren Songs verlassen sich eher auf gut gespielten Hardcore und versuchen nicht, auf Biegen und Brechen unnötig lange, metallische Leadgitarren zwischen die aggressiven Parts zu schieben. Hin und wieder gibt es mal ein paar weniger aufregende Songs wie zum Beispiel „Death Valley Blue“, doch dann wird mit dem Schluss-Track „Swan Song“ ein Stück aufgetischt, das einem anhand seiner treibenden Kraft förmlich den Boden unter den Füssen wegzieht.

„Desolation Sounds“ kommt wie immer gut produziert rüber und die Jungs von der Insel setzen auf die gewohnt fetten Gitarrenriffs und den typischen Gallows Groove. Warum großartige Sound-Veränderungen herbeiführen, wenn man auch am Feintuning arbeiten kann? Gallows haben ihren Stil mit ihrer Mischung aus thrashigem Hardcore, diversen Sludge- und Rock-Anleihen, vermischt mit Punk, schließlich weitgehend gefunden.

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