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Shoshin – Epiphanies And Wastelands – Crossing All Over

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Wenn die Band-Mitglieder der britischen Guerilla-Rock-Kapelle Shoshin irgendwann einmal ihren Enkeln Geschichten über ihre Band-Anfangsjahre erzählen, dann werden die Knirpse sicherlich große Augen machen. Da wird dann nämlich von Verhaftungen, Gefängniszellen, Essen aus Konservendosen und beschlagnahmten Verstärkern die Rede sein. Die seit 2009 musikalisch aktiven Pete Haley (Gesang, Gitarre), Joe Stuart (Bass) und Sophie Labrey (Drums) können mit Regeln, Richtlinien und standardisiertem Hintenangestehe nämlich nicht allzu viel anfangen. Viel lieber macht die Band einfach das, was sie will. Und dazu gehören vor allem unerwartete Spontan-Konzerte, die der Band bereits die eine oder andere Nacht hinter schwedischen Gardinen einbrachten.

Auch musikalisch schert sich die Band einen feuchten Kehricht um gängige Konventionen. Crossover ist tot? Von wegen. Dem Dreier aus Manchester geht der allgegenwärtige Business-Meinungsapparat am Allerwertesten vorbei. Erlaubt ist, was gefällt. Und den drei Shoshin-Verantwortlichen gefallen vor allem Klang-Symbiosen, die der Mainstream bereits vor zwanzig Jahren zu Grabe getragen hat. Als da wären: Hip-Hop-lastiger Sprechgesang im Verbund mit crunchigen Gitarren, sowie urbane Vibes des Punkrock, die sich an poppige Harmonien schmiegen.

Mit ihrem neuen Studioalbum „Epiphanies And Wastelands“ beweist die Band auf beeindruckende Art und Weise, dass es kein Haltbarkeitsdatum für gute Musik gibt. Was passt, das passt. Und auf „Epiphanies And Wastelands“ passt so Einiges. Da wäre beispielsweise der groovige Opener „Same To Me“; ein Song, der sich mit pointierten Vergangenheits-Wegweisschildern spielend leicht in Richtung Zukunft katapultiert. „Plan C“ umgarnt den Mainstream ebenfalls mit Erinnerungen an die guten alten Zeiten.

Irgendwo zwischen Rock, Pop, Hip-Hop und Punk finden Shoshin eine Nische, in der es mitunter sogar ziemlich krachen kann („Janine“, „Linoleum“). Im Großen und Ganzen halten sich die Insulaner in punkto breitbrüstigem Gebell aber eher bedeckt. So bleibt genug Spielraum für tiefergehende Sound-Brückenschläge. Lust auf vertrackte The Police-Anleihen („Rule Of Thumb“) oder chillige Offbeat-Einschübe („New Day“)? Kein Problem. Hier wird man fündig. Crossover ist tot? Dass ich nicht lache!

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