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Stornoway – Bonxie – Ein Hoch auf Mutter Natur

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Vogelliebhaber, die sich in den vergangenen Jahren darüber beschwert haben, dass sich der Stornoway-Sänger und promovierte Ornithologe Brian Biggs auf den bisher erschienen zwei Alben seiner Band nur am Rande mit der Welt der Flattertiere beschäftigte, werden schon beim Anblick des Coverartworks des neuen Albums „Bonxie“ der Briten begeistert in die Hände klatschen. Darauf zu sehen ist ein kunterbunter Origami-Piepmatz, eingebettet in einen sandfarbenen Hintergrund.

Doch das ist längst nicht alles. Freunde von freiheitsliebenden Schnabeltieren werden auch musikalisch bestens bedient. Gleich zu Beginn des Openers „Between The Saltmarsh And The Sea“ schälen sich die Rufe der Ringelgans aus den Boxen. Weitere 20 verschiedene Vogelstimmen betten auch den Rest des Albums in ein naturverliebtes Sound-Federgewand aus luftig lockerem Indie-Pop und melancholischem Brit-Pathos.

Wenn die vier Oxford-Studenten ihre Klang-Melange aus Simon & Garfunkel, The Beatles und Travis im Verbund mit konservierungsstofffreien, ethischen Grundwerten in die Welt hinaus schicken, zeigt sich jede Wiese von ihrer grünsten Seite. Hier steckt die Natur in jedem einzelnen Akkord. Opulent aufbereitet von Star-Produzent Gil Norton (Foo Fighters, Pixies, Twin Atlantic) präsentiert sich das dritte Stornoway-Studiowerk wie der perfekte Soundtrack für einen ausgiebigen Spaziergang durch den Vogelpark um die Ecke.

Das mag dem einen oder anderen vielleicht zu seicht daherkommen. „Bonxie“ verfügt nur über wenige Ecken und Kanten. Alles klingt sauber arrangiert und glattgeschliffen. Hörer hingegen, denen nichts so sehr am Herzen liegt wie  lebensbejahende Sounds aus den Baumkronen dieser Welt, werden von Brian Biggs endgültigem Ornotholie-Outing nicht genug bekommen können. Prall gefüllt mit humanistischen Idealen kniet „Bonxie“ nieder vor Mutter Natur. Da soll noch einer behaupten, es gäbe keine Menschen mehr, die den Geschenken des Planeten mit Demut und Begeisterung begegnen.

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