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Mikal Cronin – MCIII – DIY-Pop aus der Garage

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Der amerikanische Musiker, Sänger und Liederschreiber Mikal Cronin ist ein echter Tausendsassa. Er ist bzw. war Teil von folgenden Formationen: Epsilons, Charlie & The Moonhearts, Party Fowl und Ty Segall Band. Er spielt Bass, Gitarre, Drums, Saxofon und das griechische Instrument Tzouras. Bisher liegen zwei Soloalben von Mikal Cronin vor, sein gleichnamiges Debütalbum von 2011 sowie „MCII“, das 2013 erschien. Nachdem sein Erstling mit lärmendem Garagen-Rock überzeugte, widmete er sich auf seinem Zweitwerk melodischeren und weniger lauten Songs. Es hat schlichtweg mehr Pop-Momente als das Debüt, ohne auf die ihm gegebene Power zu verzichten.

Wie auf seinen vorangegangen Solo-Platten hat Cronin für sein drittes Album „MCIII“ wieder fast alle Instrumente selbst eingespielt und im Alleingang arrangiert. Zudem wirkt auf seinem aktuellen Langspieler ein Streich-Quartett mit, das auf dem Album eröffnenden „Turn Around“ eine tragende und beschwingte Rolle übernimmt und dabei der Band Panoramic & True und deren LP „Wonderlust“ nicht ganz unähnlich ist. Wie diese versteht es Cronin, daraus einen wahren Pop-Zauber zu entfachen, der auch „Made My Mind Up“ auszeichnet. Ein melodisch-optimistischer Song mit Hookline und knackigen E-Gitarren-Soli.

Danach surft Cronins helle Stimme auf grummelnden Basslinien, die mir nichts, dir nichts, mit Gitarrenwellen und Bläsersätzen in die Höhe schnellen. „Say“ heißt das gute Stück, dem der semi-akustiche Midtempo-Titel „Feel Like“ folgt. Klingt, als hätten die Beatles mit den Waterboys in der Garage aufgenommen. Die Akustikgitarre und Streicher bestimmen die Ballade „I’ve Been Loved“, die einen Hauch Elliott Smith versprüht.

Die anschließenden sechs Songs werden ungewöhnlich durchnummeriert: „i) Alone“, „ii) Gold“, „iii) Control“, „iv) Ready“, „v) Different“ und „vi) Circle“. Der Sinn jener Auflistung erschließt sich kaum, tut der Sache aber keinen Abbruch, denn Cronin setzt weiterhin auf sein Konzept, das sich zusammenfassend als Garagen-Pop bezeichnen lässt. Sein Gespür für melodische Songs scheint von Platte zu Platte zu wachsen, wobei seine DIY-Attitüde auf jedem Titel mitschwingt. Eine sympathische Haltung, die bislang aufgegangen ist. Ordentlich losrocken kann er auch noch, auf „iv) Ready“ verknüpft er Garagen-Rock der Marke Ty Segall mit dem Power-Pop von The Posies.

Mikal Cronins neue Scheibe „MCIII“ evoziert einige Assoziationen und ist doch ein ganz eigenes Ding. Mit sonnigen Melodien im Gepäck spaziert er die Grenzlinie zwischen Pop und Rock entlang. Wobei er niemals das Gleichgewicht verliert, egal in welche Richtung der einzelne Song tendiert. „MCIII“ ist eine anregende und Laune machende Platte geworden!

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