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Health – Death Magic – In der goldenen Mitte

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Health präsentierten sich einst chaotisch, undefinierbar und fernab der Masse. Mittlerweile scheint die Band aus Los Angeles aber ihre innere Ruhe gefunden zu haben. Diese lässt der des Standards aber immer noch die Haare zu Berge stehen. Wer die Band nicht kennt, der wird beim Hören des neuen Albums der Amis „Death Magic“ des Öfteren nur ratlos mit den Schultern zucken.

Auf der Suche nach Eingängigem werden sich Neueinsteiger wunde Ohren holen. Wer jedoch mit dem Health-Backkatalog vertraut ist, der wird bereits nach dem ersten Eckpfeiler des Albums namens „Stonefist“ die Augenbrauen hochziehen. Unter einer in Hall getränkten Pop-Oberfläche tanzen Erinnerungen an Dave Gahan und Co vor Begeisterung im Dreieck. Man muss sich als Hörer allerdings Zeit nehmen. Die Harmonien kommen eher durch die Hintertür.

Auch im weiteren Verlauf des Albums überraschen Health mit dem ein oder anderen Ausflug in harmoniegeschwängerte Gefilde. „Dark Enough“ lässt ebenfalls die Herzen von Freunden synthielastiger 80s-Pop-Sounds höher schlagen, während „Life“ mit fast schon butterweichen Vibes um die Ecke schielt. Auch das ähnlich aufgebaute „L.A. Looks“ bettet sich in watteweiche Klangwolken.

Dazwischen wird die Band aber auch immer wieder von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Soll heißen: Wirre Noise-Attacken treffen auf hyperventilierende Strobo-Soundscapes. Songs wie das scheppernde „Men Today“, das mit zahlreichen Schreckmomenten aufwartende Effekt-Inferno „Courtship II“ oder das zwischen hart und zart pendelnde „Salvia“ dürften wohl kaum den Weg ins Rampenlicht finden.

Schlussendlich schaffen Health eine für ihre Verhältnisse beeindruckende Balance. Diese schält sich weder angepasst noch bockig durch die Boxen. Die Magie der Finsternis wird in der goldenen Mitte zelebriert. „Wenn man als Band fest in einer Genre-Schublade steckt, herrscht immer die Gefahr, dass dieses Genre irgendwann nicht mehr populär ist. Sobald man sich von diesen Bezeichnungen und Genres allerdings befreit, kann man sich musikalisch austoben und ist nicht mehr so sehr an bestimmte musikalische Trends gebunden.“, so Sänger Jake Duzsik im MusikBlog Interview. Wo er Recht hat, hat er Recht.

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