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Farao – Till It’s All Forgotten – Wenn stille Gewässer brodeln

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Die norwegische Sängerin, Songwriterin und Multiinstrumentalistin Kari Jahnsen alias Farao entführt den Hörer auf ihrem Debütalbum „Till It’s Forgotten“ in mystische Pop-Klangwelten fernab der Norm. Mit einem feinen Gespür für subtile Tiefe wandelt die aus einem kleinen 500-Seelen-Dorf stammende Wahl-Berlinerin auf einem musikalischen Traumpfad. Begleitet wird sie dabei von sphärischen Reglersounds und rhythmischen Vibes, denen man sich als Freund urbaner Verführungsklänge nur schwer entziehen kann.

Selbst ist die Frau: Bis auf das Schlagzeug und einige eingestreute Bläser hat Farao alle Instrumente selbst eingespielt. Das jedoch mit Abstand beeindruckendste Instrument, das die Norwegerin beherrscht, ist ihre Stimme. Wahlweise klar und bestimmt („Bodies“, „Feel“) oder jauchzend, fast schon engelsgleich („Hunter“, „Maze“) deckelt die Sängerin ihr Schaffen aus Mystik-Pop und elektrolastigem Folk mit einer durchgehenden Wohlfühlatmosphäre. Kein Titel des Albums huscht einfach so vorbei. Jeder einzelne Song erzählt eine Geschichte, die gehört werden will. Und nur allzu gerne sperrt man hier die Lauscher auf.

Produziert wurde das Studiowerk von Mike Lindsay (Tunng) und gemischt von Grammy-Guru Andrew Scheps (Hozier, Lana Del Rey, Cass McCombs) – ein Duo, das dem hypnotisierenden Treiben der Ausnahmekünstlerin mit viel Feingefühl und Leidenschaft zur Seite steht.

Am Ende brodeln stille Gewässer. Und vom blauen Himmel regnen dicke Tropfen herab. Farao bringt mit ihrer Musik alles aus dem Gleichgewicht. Und dennoch bleibt alles ruhig. Die bezirzende Narkotisierung, die einhergeht mit dem unbändigen Verlangen nach mehr, bringt irgendwie alles wieder ins Lot. Die Welt steht still. So fühlt es sich zumindest an, wenn sich Faraos Debüt in die Gehörgänge schlängelt.

Und da bleibt es dann auch – stundenlang. Kein schlechter Anfang, oder? Bitte mehr davon!

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