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Olafur Arnalds And Nils Frahm – Collaborative Works

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Wie Arsch auf Eimer passt, was die beiden Labelkollegen, Buddies und Genrenachbarn Ólafur Arnalds und Nils Frahm hier versammelt haben.

Immer nur bei Regen, könnte man sich vorstellen, treffen sich der isländische Spezialist für obskur geheimnisvollen, dabei erhabenen Ambient und der deutsche Vorreiter der Neo-Klassik und des erstaunlich en vogue gewordenen Piano-meets-Electronica-Sounds entweder in Reykjavík oder Berlin und machen, was zwei introvertierte Musiker, die auf der gleichen Wellenlänge funken, so machen: Pizza essen gehen und Musik aufnehmen.

Diese gegenseitigen Kreativbesuche fanden in den letzten Jahren häufiger statt. Ungefähr zwischen Arnalds erstem Hollywood-Soundtrack und Frahms filmmusikalischer Begleitung zum deutschen Kritikerliebling und Berlinale-Absahner „Victoria“.

Die beiden Freigeister haben Herz: „Collaborative Works“ versammelt die zwischen 2012 und 2015 entstandenen EPs „Loon“, „Life Story Love And Glory“ und „Stare“ nebst einer neuen, improvisierten Audioaufnahme eines intimen, 46-minütigen Studio-Films, zu bestaunen auf arnaldsfrahm.com/.

Kenner, und wer Arnalds und oder Frahm gerne hört, pflügt sich häufiger durch den online gestellten Output der beiden, bekommen also nur auf dem zweiten Teil der Kollabo etwas Neues zu hören. Doch das macht gar nichts.

Vor allem Nils Frahm und Hauschka haben eine Welle Electronica-infizierter Piano-Musik losgetreten, die ungeahnte Blüten treibt. Delia Gonzalez, Grandbrothers oder Emika sind nur drei Beispiele des laufenden Jahres, die die Avantgarde-Musik aus ihrem Schatten- und Künstlerreich zu erheben sucht. Da ist es nur folgerichtig, wenn sich zwei Protagonisten dieser schönen Bewegung bar jeden plumpen Unterhaltungszwangs auch mal zusammen tun.

Der Ambient-Einschlag Arnalds tut der Frahmschen Klangwelt sehr gut. Mehr Rhythmen, mehr haptische Struktur, beat-lastiger schichten sich die Stücke von Traummoment zu Traummoment. „Collaborative Works“ stellt ganz unaufgeregt die faszinierende Verbindung zweier Musikerseelen aus. Die Welt außerhalb dieser Klangwelt spielt keine Rolle mehr, hat man auf Play gedrückt. Alltag raus, Arnalds und Frahm rein.

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