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Shana Halligan – Back To Me

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Dieses Album sendet die unterschiedlichsten Signale aus – und ist doch so rund und vollkommen wie nur wenige andere. Die Rede ist von Shana Halligans neuer Platte „Back To Me“, die mit munterem Retrosoul beginnt: „Get Gone“ heißt der Song, zu dem es ein stilechtes Video in verruchtem (und vor allem verrauchtem!) Bar-Ambiente gibt.

Doch Soul ist nur eine Facette dieser Sängerin: Auf „Back To Me“ werden die unterschiedlichsten Genres von Trip-Hop über R’n’B und tanzbaren Achtzigerjahre-Discopop mit Funk-Anleihen gemixt, ohne dass auch nur eine Sekunde lang ein Gefühl von Beliebigkeit aufkommt. Shana Halligan ist eine so erfahrene wie wagemutige Künstlerin, die ganz genau weiß, was sie tut.

Im Übrigen ist Halligan keine Novizin im Popgeschäft: Bekannt wurde die Tochter des Blood, Sweat & Tears-Gründers Dick Halligan mit dem in Los Angeles gegründeten Trip-Hop-Duo Bitter:Sweet, ihr musikalischer Partner Kiran Shahani war für die Produktion zuständig, Shana für Gesang und Kompositionen. Bitter:Sweet wurden mit Everything But The Girl oder Björk verglichen, klangen aber doch zugänglicher und poppiger. Ihre Songs liefen in Serien wie „Doctor’s Diary“ oder „Lipstick Jungle“ und sind auf Filmsoundtracks für z.B. „Der Teufel trägt Prada“ vertreten.

Shanas samtige, voluminöse Stimme machte sie auch für andere Projekte interessant, so ist sie auf Songs der Thievery Corporation zu hören und war mit der französischen Truppe Nouvelle Vague auf Tour. Seit einiger Zeit ist Shana Halligan allein unterwegs, und auch ihre solo aufgenommene Musik wurde bereits für Filme und Fernsehserien verwendet.

„Back To Me“ ist eine sehr persönliche Platte, die nach der Trennung von ihrem Ehemann Phil Buckmann entstand, mit dem sie immerhin dreizehn Jahre lang verheiratet war. Sie hätte auch in tiefe Depressionen verfallen können, sagt Shana, doch sie wählte einen anderen Weg, um die Trennung zu verarbeiten: Kreativen Output nämlich, und künstlerische Kooperationen mit zum Beispiel Serj Tankian, dem Sänger von System Of A Down.

Die verschiedenen Kollaborationen mussten über kurz oder lang zu einem neuen Album führen – das dementsprechend abwechslungsreich und doch immer nach Shana klingt. Es verwundert natürlich nicht, dass die Texte überwiegend von (unglücklicher) Liebe handeln: Songtitel wie „Can’t Live Without Your Love“ oder „Tired Of Alone“ sprechen für sich.

Auch das kühne R’n’B-Stück „Freak“ offenbart viel von Shanas Innenleben. Aber Halligan begnügt sich nicht mit der Rolle der verletzten Ex-Gattin, ganz im Gegenteil: der sinnliche Track „Take You Home“ oder das an aktueller Black Music orientierte „Something Real“ zeigen eine Frau, die auf dem Weg zu neuen Ufern ist. Musikalisch ist Shana Halligan der Aufbruch längst gelungen.

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