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Nevermen – Nevermen

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Ein bisschen wie neulich beim Helge-Schneider-Filmabend, wenn er im Kiosk eine Überraschungstüte kauft und sich tierisch vorfreut, ist das mit diesem Nevermen-Projekt: Spannung, Vorfreude, aber was ist eigentlich drin?

TV On The Radios Tunde Adebimpe und Alt-Rock/Crossover-Koryphäe und Faith No More-Crooner Mike Patton haben sich zusammen getan und mit dem weniger bekannten Adam „Doseone“ Drucker eine neue Band gegründet.

Wer den vielfältigen Art-Rock TV On The Radios kennt, den Experimental-Rap Adam Druckers sowie Mike Pattons Tausendsassatum (Mr. Bungle, Tomahawk, Fantômas und und und), der nun wirklich keine Genregrenzen kennt und nicht mal vor der Neuinterpretation alter italienischer Schlager halt macht, der kann sich das Potpourri, das hier bisweilen aufgetischt wird, vage vorstellen.

Und tatsächlich diffundieren die Sounds auf „Nevermen“ zwischen recht dürftigem White-Rap, alten Crossover-Momenten, aber auch vielen schönen Versuchen der Genrefusionen, die insgesamt schon an Adebimpes Hauptband und damit an Art Rock erinnern, zu einem Bodensatz, zu einer Melange, die wie bei Helges Überraschungstüte eine Diskrepanz attestieren lässt zwischen der Erwartungshaltung und dem Resultat.

Nur momenthaft überzeugend, fehlt ein plausibler roter Faden auf Nevermens Debütalbum, insbesondere das gelegentliche Abdriften in Nineties-Crossover will nicht so richtig aufgehen. Am schlüssigsten wirken Nevermen, wenn sie TV On The Radio erstaunlich nahekommen.

Tunde, Adam und Mike sind dicke Buddies, das merkt man. Doch die tiefsten Freundschaften übertragen sich dabei nicht zwangsläufig auf die Qualität solcherlei Kollaborationen. Das macht Nevermen jetzt nicht unbedingt schlecht, aber wenn Tunde Adebimpe und Mike Patton zusammen mucken, hofft man schon, wie bei einer Überraschungstüte, dass was Tolles dabei herauskommt.

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