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Basia Bulat – Good Advice

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Alles neu – und doch ein Schritt zurück zum Anfang: So könnte man Basia Bulats neuen Longplayer in aller Kürze beschreiben. Auf ihren früheren Alben brillierte die kanadische Singer-/Songwriterin mit polnischen Wurzeln vor allem mit ihrem sensiblen Spiel auf der Autoharp, das ihren folk- und country-beeinflussten Songs ein ganz besonderes Flair verlieh.

Mit diesem Instrument befand sich Basia Bulat in bester Gesellschaft, auch PJ Harvey, Dolly Parton und Penelope Houston sind als Autoharp-Spielerinnen bekannt. Doch nach drei Alben (zuletzt erschien 2013 das von Kritik und Fans hochgelobte „Tall Tall Shadow“) beschloss Bulat, dass sie Saiteninstrumente nicht mehr so stark im Mittelpunkt ihrer Musik haben wollte und besann sich auf ihre skills an den Tasten: Schon als Dreijährige lernte sie Klavierspielen, schließlich arbeitete ihre Mutter als Klavierlehrerin.

Um ihre Visionen für „Good Advice“ in die Tat umzusetzen, engagierte sie Jim James, Mastermind von My Morning Jacket als Producer. Diese Kombination funktionierte auf Anhieb perfekt: James überzeugte Bulat, dass ein paar zusätzliche Instrumente wie Synthies, Bass, Bläser und Gitarre (und auch Autoharp!) nicht schlecht wären, um die neuen Songs zu begleiten.

Und wie toll sich alles fügt: Soul! Wall-of-Sound-Arrangements! Chöre! Sixties-Atmosphäre! Die melancholische, sanfte Folkmusikerin von früher ist noch spürbar, entfaltet sich aber zur prächtigen Allround-Künstlerin mit Faible für die ganz großen Gefühle: Liebe, Verzweiflung, Hoffnung – Basia Bulat zelebriert die Höhen und Tiefen menschlicher Beziehungen, lotet sie in alle Richtungen aus.

Sie selbst musste unlängst eine schmerzhafte Trennung verarbeiten, was die Arbeit am Album natürlich beeinflusste, aber Bulat versinkt nicht in Trauer und Selbstmitleid. Songs wie „Infamous“ oder „La La Lie“ sind nachdenklich, aber voller Optimismus, beflügeln geradezu.

Die Musik spiegelt die große emotionale Bandbreite wider, von Spector‚eskem Pomp bis zur sanften Popballade mit Countryeinschlag („Good Advice“) reicht das Spektrum dieses schönen Albums. Klavier und Basias raue, kraftvolle Stimme sind die Dreh- und Angelpunkte der neuen Songs, mit denen sich Basia Bulat endgültig für die großen Bühnen qualifiziert.

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