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The 1975 – I Like It When You Sleep, For You Are So Beautiful Yet So Unaware Of It

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Mit ihrem zweiten Studioalbum hauen The 1975 aber mal so richtig auf den Tisch. Nicht nur, dass sich die Briten im beginnenden Frühjahr 2016 mal ebenso ganz oben auf der Längster-Albumtitel-des-Jahres-Liste verewigen. Im schönen Manchester legt man auch musikalisch zwei Schippen drauf.

Nach knapp 75(!) Minuten Spielzeit fragt man sich daheim allerdings: Wäre etwas weniger am Ende nicht mehr gewesen?

Das größte Problem von „I like It When You Sleep, For You Are So Beautiful Yet So Unaware Of It“, ist das unnahbare Fundament, das sich um keinen Millimeter verrücken lässt. All die größtenteils wahllos und uninspiriert eingeworfenen 80s-Pop-Reminiszenzen, die Erinnerungen an Bands wie Duran Duran und INXS ins Hier und Jetzt katapultieren, lassen bereits nach einer halben Stunde die Burn-Out-Alarmglocken schrillen.

Das forsche „Love Me“ und das in Richtung R’n’B driftende „Ugh!“ präsentieren sich noch am ehesten als in sich stimmige Pop-Songs mit Langzeitwirkung. Der Rest hingegen ist ein voluminöses Sound-Knäuel, das nicht weiß, in welche Richtung es rollen soll.

Die Herren Healy, Daniel und Hann schießen sich auf dem Size-does-matter-Schützenplatz in die eigenen Knie. Irgendwo zwischen pumpendem Bundfalten- und formatiertem Oversize-Pop verlieren sich The 1975 im synthieüberlasteten Nirgendwo.

Wie gesagt: Ein bisschen weniger von allem, und das ganze Spektakel hätte auch richtig große Spuren hinterlassen können. So macht man einfach nur den Deckel drauf, wischt sich den Mund ab und setzt alle Hoffnung in die Zukunft.

Album Nummer drei wird’s schon richten. Hoffentlich.

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