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FEWS – Means – Glänzende Langeweile

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Der schwedisch-amerikanische Vierer FEWS präsentiert sich auf dem Debütalbum „Means“ experimentierfreudig und doch irgendwie festgefahren. Mit ihrer mystischen, mitunter fast schon ins Psychedelische abdriftenden Mixtur aus klassischem Indierock und trockenem Post-Punk hinterlassen FEWS nur selten große Spuren.

Zwar wird die 70s-Attitüde-Karte gekonnt ausgespielt. Aber in puncto Leidenschaft und Spielfreude spielen die Wahl-Londoner in etwa so spektakulär auf wie ein Rentner-Quartett beim samstäglichen UNO-Stammtisch.

Sicher, solide und technisch einwandfrei ist das allemal, was die Jungs hier abliefern. Songs wie die erste Single „100 Goosebumps“ oder die achtminütige Krautrock-Abzweigung „III“ bleiben definitiv im Ohr. Aber der Rest des Materials dümpelt dann doch eher monoton vor sich her.

Vor allem die Gitarrenarbeit lässt Freunde markanter Sechssaiterpassagen nur müde abwinken. Statt nämlich das eine oder andere erhellende Riff beizusteuern, verliert man sich in nicht enden wollenden Licks-Welten. Es wird gefrickelt, gefrickelt und gefrickelt.

Abwechslung? Fehlanzeige. Die pointiert eingestreuten Songwriting-Zickzack-Kurse werden gedeckelt von Monotonem aus der Tideldi-Gitarrenabteilung. Gähn!

Einzig die hin und wieder vertrackt aus dem Background feuernden Kesselbeats sorgen für Momente des Staunens („If Things Go On Like This“, „Zlatan“). Immer schön trocken und mit verkopften Strukturen: Da geht der Daumen nach oben. Das war’s dann aber auch schon.

Viel mehr hat „Means“ leider nicht zu bieten; denn auch gesanglich reißt der Vierer auf seinem Debüt keine Bäume aus. Vielleicht sollte man demnächst noch mal die Köpfe zusammenstecken und Grundsätzliches diskutieren.

Bleiben die Herren aber weiterhin beratungsresistent, sehe ich eher schwarz für eine Karriere auf der Überholspur.

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