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Minor Victories – Minor Victories – Von allem nur das Beste

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Die Minor Victories wollen keine Superhelden sein. Sie können schließlich weder fliegen noch sich unsichtbar machen, verrieten uns die Mitglieder der Band jüngst im Interview. Fakt ist allerdings: Die Band parkt in der Schublade mit der Aufschrift „Supergroup“ – ob sie das nun toll finden, oder nicht. Warum? Ganz einfach. Wir haben hier nämlich Members der Bands Slowdive (Rachel Goswell), Mogwai (Stuart Braithwaite) und Editors (Justin Lockey) am Start. Hinzu kommen noch Gastauftritte von Mark Kozelek (Sun Kil Moon) und James Graham (Twilight Sad). Mehr „Supergroup“ geht nun wirklich nicht. Punkt.

Kommen wir nun aber zur Musik. Und die, liebe Damen und Herren, hat es wahrlich in sich. Mit dem Besten aus den Archiven ihrer Hauptbands im Gepäck laden die Beteiligten auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum zu einer Post-Rock-meets-Noise-Pop-Achterbahnfahrt sondergleichen ein.

Alles ist erlaubt: sphärischer 80s-Wave-Pop („A Hundred Ropes“) ebenso wie scheppernde Soundscapes aus der Distortion-Schatulle („Breaking My Light“) und Eingängiges from out of space („Scattered Ashes“). Minor Victories schnüren das größtmögliche Paket.

Umgeben von Goth-Vibes aus der Kehle von Rachel Goswell zündet der frei aufspielende Background ein musikalisches Knallbonbon nach dem anderen. Die Charts werden hier natürlich vollkommen außer Acht gelassen. Die Masse soll schön draußen bleiben.

Hier wird ausschließlich für Feinschmecker serviert. Und die hören sich satt. Und zwar bis sie platzen. Danach wird sich schnell wieder gegenseitig zusammengeflickt. Der Erste, der wieder stehen kann rennt dann schnell zum Repeat-Button. Finger drauf. Und ab dafür. Die nächste Fahrt steht an.

Wer will nochmal mit einsteigen? Ich bin dabei! Kann losgehen.

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