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Brett Newski – Land, Air, Sea, Garage – Verloren im Niemandsland

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Eigentlich hat Brett Newski alles am Start, was es braucht, um in der mittlerweile heillos überschwemmten Singer/Songwriter-Branche ganz vorne mit zu schwimmen. Der Amerikaner verfügt über ein markantes Organ, hat es an der Gitarre durchaus drauf und tingelt nicht erst seit gestern durch die Clubs und Bars dieser Welt.

Schade nur, dass er es irgendwie nicht hinbekommt, all die positiven Trademarks in Zählbares umzumünzen. Auf seinem neuen Album „Land, Air, Sea, Garage“ läuft der Barde mit dem kantigen Timbre nämlich nur mit, anstatt das Feld vorne anzuführen.

Vereinzelt setzt Brett Newski zwar das eine oder andere Ausrufezeichen. Der Opener „Garage“ punktet beispielsweise mit einer luftig, lockeren Melange aus Summertime-Indierock und klassischem Tiefgang-Pop.

Auch die an Nada Surf erinnernde Mitsing-Hymne „Mind At Large“ versprüht einen gewissen Charme. Im Großen und Ganzen aber verliert sich der musikalische Inhalt des Albums irgendwo im Genre-Niemandsland.

Bisweilen schlägt man fast schon die Hände vors Gesicht, wenn sich gepfiffene Allerweltsmelodien wahlweise mit kratzigen Tom Petty-Erinnerungen („My Blood’s Getting Dirty & My Skins Wearin Thin“) oder schunkelnden Lagerfeuer-Vibes paaren („Barcelona“).

Mehr als ein paar akzentuierte Oha-Momente bleiben leider nicht haften. Newskis Versuch, die Ansätze des Endachtziger-College-Rock mit den lieblichen Indie Folk-Höhepunkten der Neunziger zu verbinden, hinterlässt nur selten Spuren.

Zu uninspiriert und leblos kaut der Songwriter bereits schon tausendfach Geklontes breit. Schade drum. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass hier wirklich eine Basis präsent ist, aus der man wesentlich mehr rausholen könnte. Ressourcenverschwendung. Ärgerlich.

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