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Band Of Skulls – Live im Lido, Berlin

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Vier ausgezeichneter Rock-Alben zum Trotz sind die Band Of Skulls noch immer keine große Hausnummer im Rockgeschäft. Dass daran aber auch gar nichts schlimm ist, bewiesen Matt Hayward, Emma Richardson und Russel Marsden gestern im kleinen Lido zu Berlin.

Denn einen knapp 350-Seelen-Saal zu einer gemeinschaftlichen Endorphinausschüttung und zu frenetischem Jubel zu bringen, macht möglicherweise sogar glücklicher – schaute man sich das Trio gestern so an – als der ganz große Fame, mit dem allzu bekannte Schattenseiten einhergehen.

Die Band Of Skulls sind an der Schnittstelle, an der sie ganz nett von ihrer Musik Leben können, also ein genügend großes Publikum anziehen, mit diesem aber noch auf Tuchfühlung gehen können. Ein Gitarrensolo unten in der Menge zum Beispiel ebenso noch drin ist, wie herzlich gemeinte Ansagen direkt in Gesichter gerichtet oder Plektren gezielt an bestimmte Personen zu vergeben.

Ihr warmherziger Alternative-Rock, der den Geist des traditionellen Blues atmet, lässt keinen Groll zu, insbesondere live. Die Band Of Skulls sind eine Feel-Good-Band. Sie sind die Fuß-Armee des Rock’n’Rolls, die man einfach nur umarmen möchte ob ihrer positiven Vibes.

Erstaunlicherweise dominierte nicht ihr aktuelles hervorragendes Album „By Default“, vom Mai dieses Jahres, die Berliner Setlist. Ausgewogen gaben sie den anderen zahlreichen Rock-Hymnen, die sich auf jedem ihrer Alben tummeln, genügend Raum. So teilten sich also Songs von „By Default“ mit Titeln von „Himalayan“, „Sweet Sour“ und „Baby Darling Doll Face Honey“ die Bühne.

Mitsing-Hymnen, Call-and-Response-Taktik, viriles und feminines Gesangswechselspiel: Die Band Of Skulls hat den Bogen raus, wie man einen Rock-Abend glücklich gestaltet.

Fast klingt es gemein, zu wünschen: Hoffentlich erfahren das nicht noch mehr, denn genau in diesem Rahmen macht das Trio aus Southampton am meisten Sinn.

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