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Hannah Georgas – Live im Strom, München

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Während viele US-Amerikaner nach der Wahl von Donald Trump überlegen, nach Kanda auszuwandern, ist die Kanadierin Hannah Georgas kurzzeitig nach Europa ausgewandert, um ihr aktuelles, drittes Album „For Evelyn„, welches sie ihrer Oma gewidmet hat, auf Tour vorzustellen. Gestern war der Münchener Strom die letzte Station ihrer Deutschland-Konzerte.

Leider haben sich nur eine handvoll Leute versammelt, um die mehrfache Polaris Music Prize Finalistin zu sehen, darunter jedoch auch einige Besucher aus ihrem Heimatland Kanada. Und so beginnt Hannah, ohne Vorband und pünktlich, mit „Enemies“ von ihrem vorletzten, selbst betitelten Album aus dem Jahr 2012.

Hannah Georgas wirkt zunächst etwas schüchtern, sie wird jedoch nach jedem Titel beklatscht und bedankt sich erfreut beim Publikum.

Ihre wirklich eindrucksvolle Stimme erinnert manchmal an Heather Nova und ab der Mitte ihres Sets schafft sie es, den kaum gefüllten Saal mit einer melodisch-melancholischen Atmosphäre zu füllen. Nebelschwaden geistern märchenhaft durch den Raum und die wenigen Zuschauer sind begeistert.

Nach einer knappen Stunde eines Querschnitts durch alle drei Alben ist der Hauptteil schon vorbei. Hannah kommt jedoch, ohne Band und nur mit Gitarre, für die gewünschte Zugabe auf die Bühne und spielt „The National“ von ihrer allerersten EP „The Beat Stuff“ von 2009. Vorher erzählt sie, dass sie den Titel schon sehr lange nicht mehr gespielt hat sowie, dass er für ihre Mutter ist und in Gedenken an ihren Vater.

Der zweite Titel der Zugabe ist dann ein Cover von „Don’t You (Forget About Me)“ von den Simple Minds in einer behutsam vorgetragenen Akustikversion. Damit beschließt sie einen kleinen, aber sehr feinen Konzertabend.

In Kanda spielt Hannah Georgas in deutlich größeren und besser gefüllten Venues. Bleibt zu hoffen, dass bei ihrer nächsten Deutschland-Tournee sich etwas mehr Leute entschließen, sie anzusehen. Lohnen wird es sich auf jeden Fall.

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