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King Gizzard & The Lizard Wizard (Credit Jamie Wdziekonski)

King Gizzard And The Lizard Wizard – Flying Microtonal Banana

Die siebenköpfige zwei-Alben-pro-Jahr-Truppe King Gizzard & The Lizard Wizard mit ihrem neunten Album „Flying Microtonal Banana“. So weit so konstant, die Sternenkonstellation am Psych-Rock-Himmel.

Doch wer, wie meinesgleichen, dachte, den Obacht-Finger schwenken zu können und den australischen Wuselern von Electric Six oder Portugal. The Man erzählen zu müssen, die mit ihrer jedes-Jahr-ein-Album-Policy jeweils erst Niveau- dann Bedeutungsschiffbruch erlitten, der hat die Rechnung wahrlich ohne die wahnsinnigen Spinner von King Gizzard & The Lizard Wizard gemacht.

Fünf, richtig gehört, fünf Alben wird die Psych-Rock-Big-Band dieses Jahr veröffentlichen. Da halten sie sich besser ran, wenn „Flying Microtonal Banana“ erst jetzt, Ende Februar, erscheint.

Warum eigentlich fünf? Das weiß keiner mehr so genau. Wie geht’s den Jungs damit, was ist die Wasserstandmeldung, Frontmann Stu Mackenzie?

„I’m scared – I think I’m going to lose my mind by the end of the year. We finished the first one, „Flying Microtonal Banana“, a couple of months ago and have been working on two others since then. One’s kinda jazzy and is a collaboration with our buddies Mild High Club. The other is kinda heavy and has some ties with ‘Nonagon Infinity‘. Four and five are too far in the future to think about right now!“

Nun gut. Mackenzie und Co. Jedenfalls haben den großen Schatz längst vergangener Psychedelia gehoben: Die aufregend unschuldigen Jahre arabisch-persischen Psych-Rocks aus den Siebzigern des letzten Jahrhunderts, allen voran des iranischen, waren tief-konsumierter Inspirationsquell für das neunte Album.

Dergestalt, dass sich die Jungs von den westlichen zwölf Ganz- und Halbtönen verabschiedet haben, die kleineren Intervalle der in arabischer Musik von je her verwendeten Mikro-Töne benutzen wollten und dafür sogar ihre Gitarren für ordentlich Geld umrüsten ließen.

Arabisch angehauchtes mikrotonales Geflimmer und Gewusel in Stakkato-Rhythmik ist dabei herausgekommen. Und: im Vergleich zum letzten King-Gizzard-&-The-Lizard-Wizard-Album „Nonagon Infinity“ ist das ziemlich hübsch geworden. Eine zugedröhnte Hochgeschwindigkeitsfahrt im Pick-Up der Wüstensonne entgegen.

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