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Various – Mach’s Besser: 25 Jahre Die Sterne

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Selten sind 25-jährige Bühne-Jubiläen nicht. Oft genug aber Garant dafür, dass die dazugehörige Band ihre besten Jahre weit hinter sich gelassen hat. Davon kann hier keine Rede sein denn es gilt, Die Sterne zu feiern.

Das, was die Kollegen der Protagonisten der Hamburger Schule auf diesen Sampler gepackt haben, sind mehr als nur Geburtstagsständchen. Es sind Verbeugungen vor ihren Leistungen für die deutschsprachige Musikszene.

Entsprungen der Bad Salzuflener Keimzelle um das Fast-Weltweit Label in den Endachziger (mit vor Ort u.a: Bernadette La Hengst, Jochen Distelmeyer und Bernd Begemann) erlebte die Band nach der Ansiedelung in Hamburg einen Neustart. Seitdem lieferten Frank Spilker, Thomas Wenzel und Christoph Leich zehn Alben, von denen keines klang wie sein Vorgänger.

Sie brachten Funk und Soul in den Diskurspop, experimentierten mit Disko und Garagen-Rock. Die Musik war ihr Spielbein. Das Standbein bildete die rhetorische Fähigkeit des Frontmanns, der aus Konstrukten Bilder formte und Selbstpositionierung im gesellschaftlichen Kontext kontrovers wie sprachgewandt formulierte.

24 Stücke fanden ihre Abnehmer. Die Altvorderen Fehlfarben holen „Nach Fest Kommt Lose“ aus der Disko, die Indie-Institution Kreisky liefert eine gehetzte Interpretation von „Aber Andererseits“, Die Aeronauten überdrehen „Risikobiographie“, die Newcomer von Isolation Berlin bringen eine Kaputt-Version von „Irrlicht“ – die Reihe der Gratulanten ist so lang wie abwechslungsreich.

Der Akzent von Françoise Cactus macht aus „Wenn Dir St. Pauli Auf Den Geist Fällt“ die typische Stereo Total Nummer, einsam schwebt der „Universal Tellerwäscher“ durch das PeterLicht Weltall.

„Scheiss Auf Deutsche Texte“ ist selbstverständlich bei Egotronic in besten Händen. Dazu perlende Elektronik von Max Müller, Minimalismus von Der Mann, Der Bürgermeister Der Nacht regiert mit Pop, Boy Division bevorzugt den direkten Weg, Lambert die große Kunst. Nur der Hit „Was Hat Dich Bloß So Ruiniert“ fand keinen Adressaten.

Egal ob nah an der Vorlage oder frei interpretiert: die Wiederhörensfreude bleibt auf hohen Level. Frank Spilker dazu: „Bei allen Stücken hatte ich das Gefühl, sie seien gleichsam nah und fern der Vorlage.“ Wer, wenn nicht er, könnte es so präzise auf den Punkt bringen.

„In Diesem Sinn“: Mögen Die Sterne noch lange den Musikhimmel mit Weisheit erleuchten.

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