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Soulwax – FROM DEEWEE – Ein lang ersehntes Comeback

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Soulwax  feierten ihr musikalisches Debüt bereits in den 90er Jahren – damals allerdings noch als full-grown Rockband. Seither ist nicht nur viel Zeit vergangen, auch die Musik der Belgier hat sich stark verändert. Mit ihrer neuen Platte „FROM DEEWEE“ präsentiert die Band einen Mix aus Elektro, Alternative-Rock und Pop-Elementen und beweist damit erneut, wie experimentierfreudig sie sind.

Hinter Soulwax stecken die Brüder Stephan und David Dewaele, die sich mit dem Projekt 2manydjs – früher als The Flying/Fucking Dewaele Brothers bekannt – auch einen Namen als DJs und Remixer machten. Dabei wagten sie sich nicht nur an Mashup-Klassiker wie MGMT, David Bowie oder Daft Punk, sondern experimentierten auch mit Kylie Minogue und machten schließlich sogar Muse tanzbar – Applaus dafür!

Seit ihrem letzten regulären Album „Any Minute Now“ (2004) sind mittlerweile mehr als 10 Jahre vergangen – eine Zeit, in der die Dewaele-Brüder jedoch alles andere als untätig waren. Sie arbeiteten unter anderem an ‚Radio Soulwax‘ – einer Website mit 24 Stunden Musik und passenden Visuals, wie sie bereits in den 2ManyDJs-Shows vorkamen – und waren für ‚Soulwax FM‘ verantwortlich – einen spielinternen Radiosender aus dem Videospiel „Grand Theft Auto V“.

Im vergangenen Jahr arbeiteten Soulwax an dem Filmdrama ‚Belgica‘ von Felix Van Groeningen mit. Sie kümmerten sich aber nicht einfach nur um den Soundtrack, sondern erfanden und produzierten auch gleich alle vorkommenden Bands – warum auch nicht. Musikalisch war von Rock über Pop und Punk bis hin zu Rock’n’Roll alles dabei – ein Beweis für die klangliche Vielfalt, die sich auch bei ihrer aktuellen Platte „FROM DEEWEE“ zeigt.

Der Albumtitel kann ganz wörtlich genommen werden: DEEWEE ist nämlich auch der Name des Record Labels und Studios, das sich die Dewaeles in Gent bauen ließen. „FROM DEEWEE“ ist ein Gruß aus der belgischen Heimat und ein würdiger Marker für das Revival von Soulwax.

Die Platte bietet insgesamt 12 energiegeladene Songs, die zuweilen an den französischen DJ-Guru Étienne de Crécy erinnern. Auch wenn alle Titel über den gleichen, spezifischen Soulwax-Sound – ein Mix aus Dance und Alternative – verfügen, setzen sie jeweils andere Akzente.

Während wir in „Conditions Of A Shared Belief“ mit spitzen Elektro-Sounds zu einer akustischen Space-Mission entführt werden, bietet „Do You Want To Get Into Trouble?“ rockigere Indie-Vibes. Das Album findet mit „Goodnight Transmission“ einen langsamen Ausklang und sollte allein wegen der sich wiederholenden Textzeile ‚There’s so much bullshit coming out of your mouth‘ gefeiert werden. Denn da gebe ich den Jungs unbedingt recht: Man kann es nicht oft genug sagen.

Mit „FROM DEEWEE“ feiern Soulwax nach mehr als einem Jahrzehnt ein erfolgreiches Comeback. Das Album schlägt eine Brücke zu den rockigen Indie- und Alternative-Klängen der Anfangsphase und der Handwerksarbeit talentierter DJs. Die symbiotische Verbindung der verschiedenen Musiktraditionen spiegelt sich auch in der Machart der Platte wider: Nach etlichen Proben und Vorbereitungen wurden die Songs in nur einem Take aufgenommen.

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