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Spiral Stairs – Doris And The Daggers

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Um den Lücken im Gedächtnis direkt ein Schnippchen zu schlagen: Spiral Stairs ist das Baby von Scott Kannberg, Gründungsmitglied der Indielieblinge Pavement und School Of Industry.

Wenn ihr im neuen Jahrtausend geboren seid, sei euch eure Unwissenheit verziehen. Kannbergs letzte Platte ist schließlich gleichzeitig sein Solodebüt und inzwischen schon acht Jahre alt.

Die Reaktionen darauf fielen genauso verhalten aus, wie auf alles andere, das er seit dem letzten offiziellen Studioalbum von Pavement („Terror Twilight“, 1999) veröffentlichte. Mit „Doris And The Daggers“ startet er jetzt einen neuen Anlauf, um aus dem großen Schatten seines Bandkollegen und Pavement-Chefs Stephen Malkmus hervorzutreten.

Alleine es fehlen ihm ein bisschen die Themen und der Ehrgeiz. Die Platte ist geprägt von einer Midlife-Crisis, die im Prinzip zu wenig Krise zeigt, weil in den letzten Jahren in Kannbergs Leben alles recht normal und unspektakulär seine Wege geht.

Er zieht mit seiner Frau nach Australien, wird Vater, schreibt einen Song darüber („The Unconditional“) und bleibt dabei so angepasst wie möglich. Ein paar Bläsersektionen und jede Menge sonniger Gitarren fördern ein gutes Gefühl bei schleichender Vergreisung.

Seine Gastauftritte, unter anderem bei Broken Social Scene, zahlen sich für seine eigene Platte kaum aus. Zwar revanchiert sich deren Schlagzeuger Justin Peroff, der mit Bassist Matt Harris von School Of Industry das Spiral Stairs Line-Up komplettiert.

Doch selbst trotz zusätzlicher Gastauftritte von Jason Lytle (Grandaddy) im Opener „Dance (Cry Wolf)“, sowie von The Nationals Matt Berninger und Kevin Drew, bleibt es schleierhaft, warum so viel Indie-Expertise auf einem Haufen, solch mediokre Songs zusammen klebt.

Der schrammellige Collegepop im R.E.M.-Format zu „Reveal“ Zeiten vermittelt vor allem den Eindruck, die Gruppe sei von früheren Großtaten recht satt und „Doris And The Dagger“ lediglich der Zeitvertreib gegen die altersbedingte Langeweile.

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