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K.Flay – Every Where Is Some Where

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K.Flays Zweitwerk soll keine sorglose Grammatik bezeugen. „Every Where Is Some Where“ will vielmehr Pop-Appeal mit nachdenklicher Auseinandersetzung vereinen und versucht jedem Ort und damit jedem Menschen auf diesem Erdenball Trump-kritisch etwas abgewinnen zu können.

Der Under-The-Radar-Shooting-Star aus Illinois hatte mit Alternative-Hip-Hop, der stark Richtung Indie-Rock-Sounds schielt auf dem Debütalbum vor drei Jahren für Aufsehen und für Santigold-Vergleiche gesorgt. Der Lohn war ein dicker (Major-)Label-Vertrag und ein nun erscheinendes Nachfolgealbum, das an professioneller Ausgangslage an nichts missen lässt.

Satter Sound, druckvolle Produktion. Dem Klangbild von Kristine Flahertys Stimme kommt der Sound auf „Every Where Is Some Where“ recht nahe. Diese ist nach wie vor ihr Prunkstück und Dreh- und Angelpunkt ihres Alternative-Pop-Sounds.

Zu ihrem unverschuldeten Nachteil ist ihr Vokalkolorit allerdings bereits kurz vor ihr popmusikalisch besetzt worden. K.Flay klingt einfach zu sehr wie Lorde, egal wieviel sie rappt. Denn K.Flay scheint es auszumachen, dass sie eben nicht nur rappt, sondern immer auch Gesangsparts in ihren Songs, respektive Refrains, zum Ausdruck kommen.

Da hilft nur Kondition, bei Mark Lanegan hatten die ersten Jahre alle immer den Tom-Waits-Vergleich zur Hand, im Moment jedenfalls, wird sie damit leben müssen, dass, wenn sie im Radio ertönt, die Mehrheit fragen wird, oh, ist das was Neues von Lorde?

Das Album ist erfrischend solide Pop-Ehrlichkeit einer jungen Frau, wie sie gerade zum Glück, und auch ein wenig leider, äußerst en vogue ist, indes darbt es an Singularität. Der Indie-Rock/Hip-Hop-Mix klang beim ersten Santigold-Album, als sie noch Santogold hieß, wesentlich knackiger.

„Every Where Is Some Where“ ist kein schwaches Album, es ist aber auch nicht das Gegenteil. Bis sie nicht einen großen Hit landet, bleibt da ganz viel uneingelöstes Potential auf der Strecke.

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