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Sinkane – Live in der Volksbühne, Berlin

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Das große Haus war nicht ansatzweise gefüllt, aber Ahmed Gallab und seine sechsköpfige Band versprühten ihren tanzbaren Afro-Funk derart zwingend, dass es nichtsdestotrotz ein denkwürdiger Abend mit Standing Ovations und allerlei Liebesbekundungen wurde.

Sinkane hat mit „Life & Livin‘ It“ unlängst sein drittes richtiges Studioalbum veröffentlicht, welches kein unerreichbares Do-It-Yourself- oder Bandcamp-Eigenregie-Werk darstellt.

Und die Evolution im Sound hört man Gallab durchaus an, klang „Mars“ 2012 noch wie ein hochtalentiertes Eigenbrötler-Ding, ging „Mean Love“ 2014 schon in eine deutlich organischere Band-Richtung. Gestern in der Volksbühne, schließlich, stand der groovende Afro-Funk in voller Blüte.

Zwei Bläser, eine Sängerin, zwei Gitarren, Bass und Keyboards und jede Menge Backing Vocals von allen Beteiligten waren die Ingredienzen für eine Session der musikalischen Glückseligkeit. An Ahmed Gallabs Musik ist an und für sich nichts Außergewöhnliches. Warm, herzlich, mit ganz viel Global-Pop-Touch.

Aber meine Güte, ist das live eine Wohltat, die Sorgen, den Stress, die politische Weltlage hinter sich lassen zu können, mittels eines Sounds, der keine Bäume ausreißen, keine Awards einheimsen will, sondern etwas wesentlich Unegomanischeres zu vermitteln sucht: ein friedvolles Miteinander im Rhythmus, die Gemeinsamkeit einer geteilten Freude, der Mehrwert am Teilen von Glück.

Auch wenn es nur ein kleines war, die Volksbühne war halb leer, Sinkanes Songs stürmen nicht die Charts, jenes Glück, welches gestern von den Instrumenten und Mikrofonen ins Publikum übersprang, ist wahrscheinlich eine der Quintessenzen von Musik.

Links und rechts vom bestuhlten Theater versammelten sich schnell die Tanzwilligen, die im Konzertverlauf zusehends Anhängerschaft akquirierten und in den übergangslosen Bühnenbereich mehr und mehr hineindrifteten. Am Ende stand der das ganze Publikum, tosend wurde Sinkane wieder und wieder auf die Bühne gejubelt, dass man beinahe denken konnte, jetzt ist aber langsam gut.

Das Leben, es kann ein einfaches und glückliches sein. Mit Sinkane als Soundtrack schafft man dafür die besten Voraussetzungen.

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