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Pure&Crafted Festival 2017

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Das Pure&Crafted steht seit knapp 3 Jahren für Motorräder, Musik und viel Aktion. Die Jahre zuvor noch am Postbahnhof Berlin, zog es Biker und Musikliebhaber bei der dritten Ausgabe in das Alte Kraftwerk Rummelsburg. Ein Glücksfall, denn selten gab es so eine spannende Location – mit Ausnahme des Melt! Festivals natürlich.

Das neue Gelände musste natürlich standesgemäß eingeweiht werden und so bastelten die Veranstalter an einem Line-Up, welches sich wirklich sehen lassen konnte.

Den Anfang machten am Samstag die Lokalmatadorinnen von Gurr. Die Berliner Riot Grrrl-Band ist fest im Hauptstadt-Musikzirkus verwurzelt und lieferte dementsprechend einen sicheren Auftakt. Weiter ging es mit RAZZ, Car Seat Headrest und The Jooles.

Doch der wahre Grund, warum am Samstag sogar alles Tagestickets vergriffen waren, eröffnete sich ganz zum Schluss. Interpol rundeten den ersten Tag perfekt ab. Diese Band kennt das Business von vorne bis hinten: 2002 veröffentlichten Interpol bereits ihre erste Platte. Auf „Turn On The Bright Lights” folgten vier weitere glorreiche Alben, mit denen die Truppe aus New York die Top 5 der Billboard Charts knackte, sich Lobeshymnen von Rolling Stone bis hin zum TIME Magazine verdiente und obendrein Seite an Seite mit U2 und The Cure um den Globus tourte.

Nun wird „Turn On The Bright Lights” stolze 15 Jahre alt und dies musste nicht nur in München kürzlich, sondern auch in Berlin gebührend gefeiert werden. “Obstacle 1”, “Say Hello To The Angels” und “PDA” sind seit Jahren aus Playlisten nicht mehr wegzudenken. Also nicht verwunderlich, dass viele Zuschauer extra für Paul Banks & Co angereist sind.

Neben dem musikalischen Programm, das auch Auftritte von der Jägermeister Blaskapelle, ABAY und Giant Rooks bot, geht es beim Pure&Crafted insbesondere um Motorräder. Genauer gesagt, um Custombikes. Showrooms, Stände mit New Heritage-Produkten und viele Foodtrucks luden zum Verweilen ein.

Das Highlight in diesem Jahr war wieder das ständig volle Motodrom. Dort drin: die “Wall of Death”, eine senkrechte Röhre, an der Biker die Schwerkraft überwinden können. 2017 waren erstmals 4 Motorräder an der Steilwand.

Am Sonntag ging es musikalisch munter weiter. Neben The Dead Lovers und The Rob Ryan Roadshow lieferten vor allem PICTURES, die stark an Oasis in alter Liam Gallagher-Manier erinnerten, eine gute Show hin.

Doch das Highlight war die Hauptband des Tages: Kytes. Die vier Münchner Musiker spielten mit so viel Energie, dass am Ende zwei Gitarren nicht mehr bespielbar waren. Ausweg: weg mit dem Mikrofonständer, rauf auf die Boxen und zusammen in alter Brit-Etikette mit dem Publikum singen.

Die dritte Ausgabe des Pure&Crafted hat sich definitiv gelohnt. Gute Musik, Laute Motoren und eine geile Location. Wir sind gespannt auf das nächste Jahr.

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