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WhoMadeWho – Through The Walls

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Klappe, die sechste der längst erwachsen gewordenen dänischen Indietronic Popper. Nach vier Jahren und reichlich Zwischennutzungsprojekten findet das Trio Tomas Høffding, Jeppe Kjellberg und Tomas Barfod wieder zusammen und sich außerdem vor dem typischen Was-nun?-Dilemma einer Band, die länger nicht mehr am Start war und darüber hinaus auch noch einem Sound anhängt, der mit der Zeit ein wenig blass und graubärtig geworden ist.

WhoMadeWho, das war mal ein größer geschriebener Name im Festival-Line-Up. Indietronic, der Zenit dieser handgemachten Nerd-Tanzbarkeit ist deutlich überschritten, 21-jährige versetzt man damit nicht mehr in Ekstase, der Zug ist Richtung Großstadt-Queer-Rap abgefahren.

Gute Bedingungen, um sich ein wenig freizuschwimmen also. Und genau das machen Høffding, Kjellberg und Barford auch. Da brechen aus den Synthie-Soundgerüsten hier und da mal zaghafte Akustikgitarren, wabern elektronische Beat-Schnipsel gemächlich um ein reflexives Sing-Sang.

„Through The Walls“ ist kein Indietronic-Tanzalbum. Die unbeschwerten Studienjahre sind zu einer romantisierten Erinnerung verblasst. Wie also weiter? Kontemplativ und atmosphärisch lautet die Antwort vieler ehemals schnell und hektisch auf Bühnen herumgehüpften Bands.

Insofern folgt das alles einem übergeordneten Schema. Und jede Wette, wer mit WhoMadeWho zusammen jung war und sich auf Dancefloors ver- und entliebt hat, dem wird das dänische Trio nur noch näher ans Herz wachsen mit diesem Album des Erwachsen-geworden-seins. Denn Treue gibt es nur gegen Schnittmengen.

Die Crux dabei bleibt: WhoMadeWho betten sich ein wenig zu sehr ein in einen Pop-Trend ihrer Jahrgänge. Dadurch wird das handwerklich hervorragende „Through The Walls“ doch auch sehr austauschbar. Der Fluch des Trends, wenn man so will. Eigensinnigere Bands haben nicht dieses Verfallsdatum-Problem.

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