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Jack White – Boarding House Reach

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Der Mann, der vermutlich auch auf Wäschetrocknern und Schnüren von Lenkdrachen Tonleitern spielen kann, holt zum nächsten Schlag unkonventioneller Klangerzeugung aus.

Vier Jahre nach „Lazaretto“ packt Jack White gut regeneriert mit kompromissloser Sperrigkeit „Boarding House Reach“ in sein Portfolio, welches wieder unterstreicht: von ihm kann niemals ein typischer Song oder ein typisches Album erwartet werden.

Im selbstgewählten Exil einer kleinen Wohnung bündelte er die dort generierten Songideen auf einem alten Bandgerät, die in Einzelhaft entstandenen Ergebnisse wurden mit einer frischen Crew im Nachgang ausstaffiert.

David Byrne Drummer Bobby Allende und Charlotte Kemp Muhl von The Ghost Of A Saber Tooth Tiger am Bass gehören u.a. dazu. Genügend zusätzliche Querdenker also, um für exquisite Vielfalt zu sorgen.

So wie Alphatier White mit chirurgischer Präzisionsgitarre durch den Vorab-Boten „Connected By Love“ fräst, zerpflückt diese die Keyboardwolken des im Barry White Timbre vorgetragenen „Why Walk A Dog?“.

Der Funk von „Corporation“ groovt zum karibischen Getrommel des R’n’B-Perkussionisten Louis Cato, es regeln sich Songs zwischen Krachtiraden und heftigen Drums auf Pianolinien herunter, füllt der Gospel-Chor (bestehend aus Teilen der nicht minder berühmten McCrary Sisters aus Nashville) vollmundig den Background.

Direkt vom Blues-Rock gepackt und durchgeschüttelt wird von „Over And Over And Over“ und, obwohl die Gitarre irgendwo immer lauert, macht das White’sche Soundkarussell diesmal mit alternativen Mitteln schwindelig. Mit dem Retro-Modus der eingesetzten Elektronik beispielsweise, die mit analoger Überdrehtheit in „Hypermisophoniac“ erste Höhepunkte erreicht, die mit „Everything You’ve Ever Learned“ ausgebaut werden.

Synthies dudeln sich durch den Zeitgeist der 70er Fernsehserienmusik, es klappert ein Saloon-Klavier in der Ecke, oder es gibt Science Fiction Gefiepe, die Beasty Boys grinsen in „Ice Station Zebra“ breit um die Ecke. Dazu die von C.W. Stoneking dramatisch interpretierte Spoken Word-Performance in „Abulia and Akrasia“ oder Berührendes wie „Ezmerelda Steals The Show“oder „What’s Done Is Done“.

„Boarding House Reach“ – ein weiteres Highlight im Sounduniversum des Jack White.

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