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Nathaniel Rateliff And The Night Sweats – Tearing At The Seams

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Sie werden seit Jahren als der neue Joe Cocker gehandelt – Nathaniel Rateliff & The Night Sweats, das 2013 gestartete neue Projekt von Nathaniel, nachdem er die vorherigen Jahre als Nathaniel Rateliff And The Wheel unterwegs war.

Auf ihrem selbstbetitelten Debüt schufen Nathaniel Rateliff & The Night Sweats – insbesondere mit ihrer platin-ausgezeichneten Single „S.O.B.“ – einen so souligen R&B, dass viele glaubten, er stamme direkt aus den Archiven der großen Plattenfirmen. Der Klang war für viele eine entzückende Reise zurück in die Vergangenheit.

Auf solch nostalgischen Klängen liegt auch eine große Verantwortung. Nun erscheint der Nachfolger „Tearing At The Seams“ und spätestens jetzt wird man merken, dass Mr. Rateliff und seine Night Sweats sich diesen souligen R&B zu eigen gemacht haben, anstatt einfach die Vergangenheit aufzuwühlen.

Nathaniel Rateliff & The Night Sweats sind keine typische Genre-Tribute-Band. Sie haben keinen Sound angenommen. Sie gestalten ihr eigenes und neues Kapitel in der Geschichte der modernen Soulmusik.

Rateliff und Band schlendern mit dem immens funkigen, langsamen „Shoe Boot“ in das Album hinein. Der geradlinige Beat wird von einer federnden Bassline begleitet, bevor jemand „1,2,3“ schreit.

„Shoe Boot“ ist der perfekte Opener. Knapp eineinhalb Minuten steht der Song instrumental auf dem Album und vermittelt die erste wichtige Nachricht: die Musik ist der Protagonist auf „Tearing At The Seams“. Schlagzeug, Bass, Bläser, Orgel und Gitarre sind so kombiniert, dass sie von Anfang an eine entspannte und energische Atmosphäre schaffen.

Aber auch die stampfbaren „Be There“, „Say It Louder“ und das absolut ansteckende „Intro“ können mithalten. Gerade bei dem schnellsten und energischsten Track „Intro“ entdeckt man viele persönliche Einflüsse der letzten Jahre.

Seit knapp zwei Jahren spielten die aus Denver stammenden Nathaniel Rateliff & the Night Sweats unzählige Headliner-Shows und Festivals rund um den Globus. Dazu kamen noch viele Auftritte in Fernsehshows. Dass da nicht viel Zeit zum Ausruhen bleibt, erkennt man auch auf dem Titeltrack „Tearing At The Seams“.

Rateliffs Textzeilen sprechen von der Einsamkeit auf langen Straßen und deuten die Erschöpfung eines Nonstop-Tourplans an. “Wait did you think that I would break underneath the pressure?” ist wohl der eindringlichste Part und zeigt offen, dass so ein Tourleben schwierig ist. Aber um so länger man in diesem Leben ist, desto triumphierender steht man am Ende da: “They’re gonna have to drag us”. Sie wollen gezogen werden – alle zusammen.

Diese scheinbar epiphanäre Erkenntnis könnte zum großen Teil mit der kollaborativen Natur von „Tearing At The Seams“ zusammenhängen. Alles funktioniert auf dem Zweitlingswerk: die Band harmoniert perfekt miteinander, die Songs sind leidenschaftlich und die Fans werden nicht enttäuscht sein.

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