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Dizzy – Baby Teeth

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Dizzy; das sind drei Jungs aus Kanada und ihre Schulfreundin Katie Munshaw. Ihr Debütalbum heißt „Baby Teeth“, darauf singen sie über viel Gutes  und wenig Schlechtes aus ihrer High-School-Vergangenheit.

Der grammy-nominierte Damien Taylor hat an der Platte mitproduziert. Seine Kreativität hat er schon an Arcade Fire und The Killers verliehen, Vorstadt- und Coming-of-Age-Geschichten sind also sein Metier. Bei der Zusammenarbeit mit Dizzy konnte er sich in diesem wieder voll ausleben.

Mit sparsam eingesetzten Autotune startet der erste Song „Stars And Moons“, dafür geht es umso handgemachter weiter. Katie Munshaw begleitet ihre Jungs an Gitarre, Bass und Drums mit einer Stimme, die – an Lorde erinnernd – den Instrumenten nicht die Aufmerksamkeit raubt und sich organisch in sie einfügt.

In „Swim“ übertönt sie ebensowenig das harmonisch-herzerwärmende Gitarrenriff wie in „Ghost Limbs“. In dem setzt die Band auf ausgewogene Töne, die erwachsener klingen, als die Bandmitglieder aussehen. 

Dafür kommen die vier in „Joshua“ wieder zu ihren jugendlichen Wurzeln, in dem melancholischen Track besingt Munshaw ihr von eben jenem Joshua gebrochenes Herz.

Bei „Pretty Things“ geht es um die hübschen Mädchen, die auf den Stufen sitzen und zu den Jungs auf den Dächern hochlächeln. „Pirouette“, eines der letzten Stücke, fügt sich symbiotisch in die Langsamkeit der Gesamtkomposition ein.

Die Band aus Oshawa, Ontario steht zu ihrem jungen Alter, in dem sie reif und beobachtend die Themen der Jugend thematisiert. Dabei bleiben sie im Tempo stets zurückhaltend, die pubertäre Unsicherheit, die Songs wie „Backstroke“ transportieren, passt dazu.

Ihr Debüt ist dem charmanten Quartett gelungen. Sie überraschen in ihrem fragilen Konstrukt aus Coming-Of-Age-Songs nicht, aber das ist auch nicht wichtig. Vielmehr schenken sie ihren gleichaltrigen Leidensgenossen ein Album voller Zerbrechlichkeit und Verständnis.

Die Gabe innovativer, musikalischer Neuheiten übersteigt das bei weitem, denn Überraschungen erlebt man in der Jugend schon genug. 

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