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Great Lake Swimmers – The Waves, The Wake

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Stromgitarren für die Metal-Nerds, Mikrofone für die Rapper und Trommelbesen für die Jazzer: In den Schubladen gängiger Genres parken nicht nur Stars und Sternchen sondern auch musikalische Utensilien für gewöhnlich in Reih und Glied.

Man kann aber auch mal gegen den Strom schwimmen – so wie die Indie-Folker von Great Lake Swimmers, die für ihr neues Album „The Waves, The Wake“ die obligatorischen Akustikklampfen gegen reduzierte Schattenware aus den Bereichen Klassik und Weltmusik eingetauscht haben.

Bereits mit dem eröffnenden Träumer „The Falling Wind“ setzen Projekt-Chef Tony Dekker und Co. ein imposantes Stillleben-Ausrufezeichen. Die sich ausbreitenden Holzbläser-Sounds markieren aber nur den Startpunkt einer Klangreise, die den Hörer im weiteren Verlauf des Albums in immer feinfühligere und eindringlichere Soundwelten entführt.

Dekkers weiches Organ fungiert als wegweisender Navigator. Wenn sich Harfe, Piano, Klangholz, Banjo und Conga aus dem Schatten ins Licht vorwagen, gibt die Stimme des Machers an vorderster Front stets die Richtung vor. Dekker geht im Sommer 2018 sogar so weit, dass er sich für das Herzstück des Albums allein ins Studio stellt („Visions Of A Different World“).

Egal, ob unter dem Soundmantel sehnsüchtiger A-capella-Kunst, umgarnt von Carimba- und Pfeifenorgel-Klängen oder unterstützt von altbewährten Mustern aus dem E-Gitarren-Archiv: The Great Lake Swimmers ziehen im 15. Bandjahr stets an den richtigen Strippen.

Mit dem Beleg, auch abseits standardisierter Pfade große Spuren hinterlassen zu können, machen sich die Kanadier stark für eine Zukunft ohne Grenzen. Das hat in diesem Fall zur Folge, dass so manch Lagerfeuer-Abend demnächst von Harfen- und Conga-Sounds begleitet wird – eine Vorstellung, bei der man sich nach diesem Hörgenuss durchaus vorfreudig die Hände reibt.

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