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Tash Sultana – Flow State

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Tash Sultana ist die Gitarrengött*in, auf die wir alle lange gewartet haben. Kein Wunder, dass seine komplette Europatour bereits ausverkauft ist. Die Gitarrenvirtuos*in erspielte sich bereits eine große Community, bevor ihr erstes Album „Flow State“ jetzt erscheint.

Der Veröffentlichtungstermin wurde immer und immer wieder verschoben, aber das Warten auf den Longplayer hat sich gelohnt: 13 überaus detailreiche und gleichermaßen entspannte Nummern sind auf „Flow State“ zu finden.

Was die Wartezeit vielleicht erklärt: Tash hat alle 15 (!) Instrumente von Gitarre über Panflöte bis Klavier, selbst eingespielt. Selbstverständlich produziert ein Mensch, der so autonom agiert und musikalisch versiert ist, sein Album auch selbst. Klar.

Entspannt wie ein Sonnenuntergang am Meer ist der Opener „Seed“: Leicht gezupfte Gitarre trifft auf „Uh-uh“-Gesang. Wer seine Bestimmung oder Leidenschaft gefunden hat, sollte dieser nachgehen – also den Samen pflanzen.

Passend zum chilligen Sound heißen die nächsten zwei Songs „Big Smoke“ und „Cigarettes“. Mit Keyboard und Blechbläsern ist „Murder To The Mind“ ausgestattet. In dem, für Tash Sultana-Verhältnisse, getriebenen Song, geht es um Selbstvergebung, egoistische Menschen und den Weg zurück ins „normale“ Leben. Der Song umfasst eines der zahlreichen, großartigen E-Gitarrensoli auf „Slow State“.

Von Null auf nicht-binäre oder auch lesbische Ikone schaffte es Tash unter anderem durch den Song „Salvation“. Kein gutes Album kommt ohne mindestens eine große selbstreflektive Nummer aus. Über das Lied sagt die Musiker*in:

„Ich habe diesen Song geschrieben, als ich erkannte, dass ich besser sein kann als die Dinge, die ich in meiner Vergangenheit getan habe und die ich bereue. Dass ich meine eigene Geschichte schreibe und immer weiter reifen und mich zu einem besseren Menschen weiterentwickeln kann und dass ich bessere Entscheidungen treffen kann und es okay ist, sich einzugestehen, dass man von Zeit zu Zeit auch etwas total versauen kann.“

„Blackbird“ beginnt wie der typische Song zu einem Wüstenduell in einem Western. Auftritt dramatische gespielte Steel-Gitarre. Der vorletzte Song des Albums geht über neuneinhalb Minuten und ist die Werkschau von Sultanas Virtuosität.

Es gibt zahlreiche Tempi-Wechsel, das Gitarrenspiel verdichtet sich, um dann wieder ausladender zu werden. Von der Dramatik her könnte „Blackbird“ der letzte Song vom regulären Set beim Konzert sein. Das Lied, bei dem Tash noch einmal alles gibt. Bis zur Tour können wir alle „Slow State“ wieder und wieder hören, mal mit Luftgitarren-Solo, mal ohne.

„Slow State“ ist ein großartiges Album mit Gitarrensoli, die einen Jack White oder einen Slash auf ihre Plätze verweisen.

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