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Beak> – >>>

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Geoff Barrow, Billy Fuller und Will Young (seit 2016 im Tausch für Matt Williams) wollten einfach nur zusammen Musik aufnehmen. Aber Geoff Barrow ist nun einmal der instrumentale Kopf hinter Portishead.

Auch wenn sich Beak> als klassische Jam-Band im Krautrock-Universum bewegt, und sich damit noch so unabhängig von der berühmten, eher ausproduziert und songschematisch arbeitenden Hauptband Barrows versteht, die Verbindungsstricke werden sie nicht zerreißen können.

Die manchmal ins Prog-hafte driftenden Songs haben auf dem dritten Beak>-Album „>>>“ halbwegs sinnvolle Namen, stellenweise echten Gesang aus dem verzerrten Off, genuschelt wie einst von Kurt Cobain, und sie sind in ein tiefer gestimmtes Sound-Kleid gebettet, ähnlich wie einst Kyuss Stoner-Rock auf die Geburts-Sprünge verhalf: Aber dennoch, Barrows Musiken umwehen eine Aura, die man bestens kennt.

Die provozierenden, Pop-Musik anders denkenden Momente Portisheads finden sich auch und gerade im Krautrock und den Live-Session-Ambiente des medienscheuen und wortkargen Bristoler Trios.

Im Opener wird beispielsweise plötzlich und ohne Vorwarnung am Lautstärkeregler der Tonaufnahme gedreht, nur um sich unvermittelt, nach einer halben Minute wieder auf Normalpegel einzufinden.

Portishead-Anhänger sind da ganz anderes gewohnt: Nach zehn Jahren Stille bricht der Opener des dritten Albums „Third“ einfach in einem harten Cut am Höhepunkt eines hochemotionalen Songgepolters ab, mit sekundenlanger Stille bis zum nächsten Song, und ließ diejenigen, die nicht Vinyl erstanden, erzürnt glauben, ihre digitales Albumformat sei fehlerhaft.

Beak> also, auch wenn sie eine klassische Momente-Band der spontanen Live-Session sind, und auch wenn sie in die Welt des Krautrock gehören, sind stimmungstechnisch der großen Über-Band Portishead immer wieder recht nahe („Abbots Leigh“). Zum Glück!

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