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Lenny Kravitz – Raise Vibration

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Der Lenny hatte sie alle. Die Hits, die Grammys, die Frauen. „Musik ist mein Leben“ sagt der inzwischen 54-jährige, dessen Werdegang die Jackson Five bereits im Kindesalter maßgeblich beeinflussten.

Schließlich nicht grundlos, und wenn der Siedepunkt seines kreativen Outputs auch schon ein paar Jährchen zurück liegt: immer hat der Songwriter, Producer und Multiinstrumentalist seine musikalischen Spuren hinterlassen.

Nachdem die letzten Platten etwas unschlüssig wirkten, veröffentlicht Lenny Kravitz jetzt, fast drei Jahrzehnte nach dem Debüt-Hammer „Let Love Rule“, das 11. Studioalbum.

Der Hybrid aus Rock`n`Roll und souligem Funk hört sich an, als hätte sein Schöpfer alle Tugenden der Neunziger- und Nuller-Jahre noch einmal vereint.

R`n`B, Jazz-Momente und bewährt-analoger Vintage-Charme stehen neben karibischen (schließlich liegen sein Haus und Studio auf den Bahamas), Rhythmen, verwendet der Protagonist, manchmal etwas überstrapazierte, elektronische Spielereien.

So vielfältig der Input, so unterschiedlich die beiden ersten Tracks: dem sakralen Einstieg von „We Can Get It All Together“ folgt „We Will Rock You“-Getrommel, dort gibt’s dicke Riffs und Gitarrensoli, während es mit „Low“ anschließend in die Disco geht.

Das Hauptanliegen von „Raise Vibration“ ist aber ein sehr ernstes. Es will Statement gegen Rassismus, Gier, marodierende Gesellschaften und die Unaufrichtigkeit von Staatenlenkern sein.

Die Vorab-Single „It`s Enough“ (in der Ur-Version ein Punk-Rock-Song), überarbeitet, weil Kravitz nicht Wut sondern positive Energie transportieren wollte, wie das beinahe experimentell angelegte „Who Really Are The Monsters?“ taugen durchaus als vertonter Protest.

Alles besser macht aber bekanntlich die Liebe und auf diesem Terrain macht dem Beau keiner so schnell etwas vor. Ob „Here To Love“ oder „The Majesty Of Love“: Emotion und Empathie verflechten sich im Sinne der Weltverbesserung.

Von Wärme durchflutet auch „Johnny Cash“, eine Würdigung seiner Mutter (benannt nach der Country-Legende, die situationsbedingt als eine der Ersten tröstende Worte nach deren Ableben fand), von der er Integrität und Respekt lernte. Eigenschaften, die er seiner Tochter Zoe mit auf den Lebensweg gab, die aber weitestgehend aus der Mode gekommen scheinen.

Lenny Kravitz bleibt mit „Raise Vibration“ zeitlos. „I´ll Always Be Inside Your Soul“ singt er am Ende. In der Seele mal sehen, im Ohr allemal.

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