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Bosse – Alles ist jetzt

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Axel Bosse. Stimmungs-Garant, Hans Dampf und Saunameister auf den großen Bühnen des Landes, in den Playlisten vom Mainstream-Radio bis zum Nischen-Sender etabliert, dabei immer der geerdete Sympath von nebenan geblieben – „Hallo Hometown“!

Er lebt, was er singt, allein deshalb war der Video-Vorbote und Titeltrack von „Alles Ist Jetzt“, seinem inzwischen siebten Album, ein authentisches Statement zu seinem künstlerischen Credo. Denn selbstverständlich gehört das, was im Kopf des „Akki“ Bosse“ entsteht, auch getanzt, wenn möglich mit vielen Freunden, z.B. in Person von Prinz Pi u.v.a.

In diesem Sinn bleibt auf dem neuen Album alles beim Alten, hat er musikalisch gemeinsam mit den Produzenten Jochen Naaf (PeterLicht) und Tobi Kuhn (Milky Chance) etwas nachjustiert.

Ein wenig tiefer brummt der Bass, Hall-Effekte grüßen, deutlicher treten die elektronische Elemente zu Tage, welche seine Songs unterfüttern und jenen treibenden Mix aus Pop, Rock und Indie mit Auszügen von Ska und Reggae zum unwiderstehlichen Ganzen formen.

Den Status als aufmerksamer Analyst menschlichen Verhaltens behält er bei und hat sich trotz der, nicht erst seit dem Nummer-eins-Album „Engtanz“, massiv gestiegenen Nachfrage nach seiner Person, zwei Jahre Zeit gelassen, um in Ruhe an den neuen Stücken zu basteln, jenseits vom „Overkill“- Zeitoptimierungsdiktat der digitalen Welt.

Also „Augen Zu Musik An“ – so vermeintlich locker und leicht Bosse in „Wanderer“ oder „Die Befreiung“ klingen mag, desto tiefer ist der Kielgang, den die 12 Tracks bei Licht betrachtet besitzen.

Von der von ihm beobachteten Bräsigkeit des Zeitgeistes und den kleinen und großen Dramen berichtet er textlich traditionell überdurchschnittlich, redet der sozial Engagierte in „Robert De Niro“ politisch Klartext.

Die Formulierungen, die er für die Familienporträts „Pjöngjang“ und „Indianer“ oder den Beziehungsretter „Ich Warte Auf Dich“ findet und mit warmer Stimme erzählt, sind berührender als jenes, was diesbezüglich die meisten Protagonisten der deutschen Pop-Landschaft zustande bekommen.

„Ich Bereue Nichts“ singt er am Ende. Und das glauben wir ungeprüft.

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